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WISSEN ›› Pflege von Ölgemälden
PFLEGE VON ÖLGEMÄLDEN
Pflege von Ölgemälden
Ganz gleich, ob kontemporäre Kunst oder ein über Generationen weitergegebenes Erbstück, das Ölgemälde hat für viele Menschen einen besonderen Stellenwert. Handgemalte Ölgemälde durchlaufen im Laufe der Zeit einen Reifeprozess, der die Farben lebendig und frisch hält. Damit weder Oberflächenstruktur noch Farbintensität über die Jahre hinweg leiden, sollten einige Dinge bei der Pflege von Ölgemälden beachtet werden.
Platzierung
Besondere Kunstwerke verdienen einen würdigen Platz. Perfekt positioniert ist das Ölgemälde ungefähr auf Augenhöhe. Idealerweise hängen ein Drittel des Bildes oberhalb und zwei Drittel unterhalb der Blickhöhe. So kommt das Gemälde bestens zur Geltung.
Abstand zur Wand
Ölgemälde bestehen aus organischem Material und verhalten sich hygroskopisch, das heißt, sie ziehen Feuchtigkeit aus der Umgebung an. Damit die Luft hinter dem Gemälde frei zirkulieren kann, ist der Abstand zwischen Wand und Bild besonders wichtig. Eine leichte Neigung nach vorne beeinträchtigt das Kunsterlebnis nicht und bietet genug Durchzug hinter der Leinwand. Auf diese Weise wird eine Ansammlung von Feuchtigkeit im Bildrücken vermieden sowie Bakterien- und Pilzwachstum vorgebeugt.
Raumatmosphäre
Das Raumklima beeinflusst Ölfarbe und Leinwand gleichermaßen. Die am Ölgemälde ablaufenden chemischen Oxidationsprozesse vollziehen sich in kühlen Temperaturen tendenziell langsamer. Eine konstante Raumtemperatur von etwa 13 bis maximal 22 Grad schafft eine wohnliche Atmosphäre für Mensch und Besitz. Kältere Temperaturen sind nicht empfehlenswert. Die Luftfeuchtigkeit sollte sich in einem Rahmen von 45 bis 60 Prozent bewegen. Generell gilt, dass Schwankungen der Raumklimawerte zu Verzerrungen an Holz und Leinwand führen. Da aber getrocknete Ölfarbe nicht sonderlich flexibel ist, entstehen durch die Druck- und Spannkräfte mit der Zeit Risse und Abplatzungen. Deshalb sollten Ölgemälde möglichst nicht in direkter Nähe von Heizkörpern oder Luftbefeuchtern platziert werden.
Lichtsituation
Auch die Lichtverhältnisse haben das Potenzial das Aussehen eines Ölgemäldes nachhaltig zu verändern. Besonders durch ultraviolette Strahlung (UV) und infrarote Strahlung (IR) können beträchtliche Schäden auftreten, Farbpigmente nachdunkeln oder vergilben. Direkter Sonneneinstrahlung sollte ein Ölgemälde nicht ausgesetzt werden, weil die Wärme Oxidationsprozesse an Farben und Leinwandfasern beschleunigt. Soll das Gemälde per Lichtstrahler in Szene gesetzt werden, empfiehlt es sich eine Beleuchtungsstärke von maximal 150 LUX nicht zu überschreiten. Zusätzlich helfen IR- und UV-Filter die schädliche Strahlung zu minimieren. Lampen sollten stets im vom Hersteller empfohlenen Mindestabstand installiert werden, damit das Ölgemälde auch bei langfristiger Beleuchtung keinen Qualitätsverlust erleidet.
Reinigung
Leider lassen sich auch die teuersten Ölgemälde nicht immer effektiv vor Umwelteinflüssen schützen. Zumindest Staub findet immer einen Weg auf die Bildoberfläche. Die Reinigung gehört zu den eher sensiblen Aufgaben, denn auch natürliche Hautfette an den Händen schaden der Ölfarbe. Direkte Berührungen sollten weitestgehend vermieden werden
Abstauben
Leider lassen sich auch die teuersten Ölgemälde nicht immer effektiv vor Umwelteinflüssen schützen. Zumindest Staub findet immer einen Weg auf die Bildoberfläche. Die Reinigung gehört zu den eher sensiblen Aufgaben, denn auch natürliche Hautfette an den Händen schaden der Ölfarbe. Direkte Berührungen sollten weitestgehend vermieden werden
Fleckenentfernung
Flecken auf Ölgemälden lassen sich mittels eines feuchten Wattestäbchens vorsichtig entfernen. Destilliertes oder entmineralisiertes Wasser eignet sich besser als Leitungswasser. Da ihm das Kochsalz entzogen wurde, besteht bei Verwendung von destilliertem Wasser keine Gefahr für Kalkrückstände auf der Leinwand. Ölfarbe ist grundsätzlich nicht wasserlöslich, sie lässt sich nur mit geeigneten Lösungsmitteln entfernen. Scharfe Reiniger, Fleckenmittel und andere Haushaltsreinigungsmittel sind zur Fleckenentfernung auf Ölbildern nicht geeignet, da sie häufig fettlösende Stoffe enthalten, die die Ölfarbe angreifen.
Hausmittel zur Fleckenentfernung
Immer wieder hört man von Hausmitteln zur Fleckenentfernung. Von Weißbrot, das wie ein Schwamm Flecken aufsaugen soll, von rohen Kartoffeln oder von geradezu magisch wirkenden Zwiebeln. Bei den vermeintlichen Wundermitteln aus der Küche handelt es sich jedoch nicht um effiziente Mittel zur Gemäldepflege. Solche Laienmethoden, sofern notwendig, sollten stets mit Vorsicht und Bedacht angewendet werden. Dinge wie Einwirkzeit, Mischverhältnis und Druckstärke bei der Reinigung können Einfluss auf die Farbpigmentierung nehmen und dem Bild langfristig sogar schaden. Mikroskopisch kleine Lebensmittelreste in der Gemäldestruktur locken zudem Insekten an und bieten einen Nährboden für Mikroorganismen.
Professionelle Reinigung
Besonders wertvolle Ölbilder sollten möglichst vom Experten gereinigt werden, um das Risiko für Schäden zu minimieren. Prinzipiell gilt, dass Ölgemälde von einer professionellen Pflegereinigung etwa alle 10 Jahre profitieren.

 

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