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WISSEN ›› Peter Paul Rubens
PETER PAUL RUBENS
28. Juni 1577 – 30. Mai 1640
BAROCK
DIE FASZINIERENDE WELT
VON PETER PAUL RUBENS

6. ZITATE VON RUBENS
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7. BÜCHER ÜBER RUBENS
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8. RUBENS FÜR KINDER
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9. MUSEEN MIT ÖLGEMÄLDEN
VON RUBENS
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VIRTUELLE GALERIE
VON RUBENSS ÖLGEMÄLDEN

 

INTERESTANTE FAKTEN
über Rubens
“Er war der Nestor der Flämischen Barockschule.”

“Miite der 1620er Jahre verlagerte sich der Schwerpunkt seiner Tätigkeiten auf diplomatische Arbeit.”

“Im fortgeschrittenen Alter zwang ihn seine rheumatische Arthritis, das Malen aufzugeben. ”

“Er erhielt gut bezahlte Aufträge aus ganz Westeuropa.”

“Seine Mutter stammte aus altem Adel (Anna, Tochter des Herzogs von Sachsen).“
BIOGRAPHIE
VON RUBENS
„Er trat im Alter von 13 Jahren seine erste Stelle an und diente als Hofpage einer Gräfin.“

Peter Paul Rubens wurde in Siegen, Deutschland am 28. Juni 1577 geboren. Jedoch lebte er ab seinem 10ten Lebensjahr in Antwerpen und ging dort auch zur Schule. Er trat im Alter von 13 Jahren seine erste Stelle an und diente als Hofpage einer Gräfin. Für einen Jungen seines Alters war dies eine recht illustre Aufgabe. Allerdings empfand Rubens diese Tätigkeit als einengend und hatte nur den Wunsch, sich voll und ganz der Kunst zu widmen, was er dann auch tat.


Nachdem er seine Ausbildung beendet hatte, zog es ihn in das Land seiner Sehnsucht, nach Italien, um die großartigen Werke der Renaissance und Klassik direkt in Augenschein nehmen zu können und sich nicht mehr mit den Kopien und Abbildern begnügen zu müssen. Seine Wege führten Rubens schließlich auch nach Spanien, wo er acht Jahre lang blieb. Hier wurde er ein Experte des Kopierens Alter Meister und der Anwendung damals gebräuchlicher Techniken der Klassik- und Renaissancekunst.


“Er wurde er der offizielle Hofmaler des Erzherzogs Albert und dessen Gemahlin Isabella.“

Im Jahr 1608 erhielt Rubens die Nachricht, dass seine Mutter im Sterben lag. Er machte sich sofort auf den Weg nach Antwerpen, aber als er dort eintraf, war seine Mutter bereits gestorben. Rubens entschloss sich, zunächst einmal in Antwerpen zu bleiben. Sein künstlerischer Ruf machte sich im Jahr 1606 schließlich bezahlt. Er wurde der offizielle Hofmaler des Erzherzogs Albert und dessen Gemahlin Isabella. 1607 heiratete Rubens Isabelle Brandt und wurde nun vollends in Antwerpen sesshaft.


Zu jener Zeit ging es Rubens finanziell sehr gut, und daher konnte er ein stattliches Anwesen in einer wohlhabenden Gegend von Antwerpen kaufen. Außerdem ließ er ein großzügiges Atelier für sich, seine Schüler und Assistenten bauen, dass sie jederzeit und benutzen konnten. Seine Schüler und Assistenten halfen ihm dabei, in seiner Werkstatt seine Auftragswerke zu vollenden, denn mittlerweile hatte er mehr Aufträge, als er alleine bewältigen konnte. Das Atelier stand für den typisch italienischen Stil und der bei seinen wohlbetuchten Zeitgenossen sehr geschätzt war. Zusätzlich zu seinem Atelier ließ er noch eine kreisförmige Skulpturenhalle, inspiriert vom Pantheon, errichten.


“Rubens Wirken konzentrierte sich zu jener Zeit auf Altarwerke.”

Rubens Wirken konzentrierte sich zu jener Zeit auf Altarwerke. Art und Umfang seines Schaffens prädestinierten ihn für diese Königsdisziplin seiner Zeit. Es mangelte ihm nicht an der dafür nötigen Disziplin und Sorgfalt. So stand er jeden Tag bereits vor dem Morgengrauen gegen 4 Uhr auf und beendete seinen Arbeitstag gegen 17 Uhr. Danach widmete er sich gerne dem Reiten, um sich fit und gesund zu halten. Er stellte einen Vorleser ein, der ihm klassische Texte vortrug, um sich dabei bei seinen Gemälden inspirieren zu lassen. Rubens war für seine eifrige Sammlerleidenschaft bekannt, die unter anderem Edelsteine, Münzen und einfache Skulpturen umfasste. Er hatte keine Probleme damit, ägyptische Mumien zu erwerben. Die großen Würdenträger ihrer Zeit waren bekannt dafür, bei ihren Reisen nach Antwerpen bei Rubens vorbeizuschauen, um diese für ihre Zeit einmalige Sammlung in Augenschein zu nehmen.


Im Jahr 1622 erhielt Rubens einen wichtigen Auftrag von Maria de’ Medici, der Witwe König Heinrich IV. Die Medici war bekannt für ihren schwierigen und anspruchsvollen Charakter. Sie beauftragte Rubens mit der Erstellung zweier Bilder-Zyklen mit Szenen aus ihrem und ihres verstorbenen Ehemannes Leben. Diese Aufgabe war durchaus heikel, da Maria de’ Medici als überaus wankelmütig und schwierig galt. Ein weiterer Stolperstein war, dass Kardinal Richelieu, der bei Maria de’ Medici in hoher Gunst stand, vor Rubens Angst hatte. Nach endlosen, monatelangen Streitereien wurde das halbfertige Projekt dann beendet. Medici musste schließlich auch den königlichen Hof verlassen und fliehen.


1625 wurde Antwerpen von der Pest heimgesucht. Daraufhin beschloss Rubens mit seiner Familie nach Brüssel zu fliehen bis der Höhepunkt der Pestepidemie vorüber war. Danach kehrten sie nach Antwerpen zurück. Zu Rubens Erschrecken wurde seine Frau schwer krank und starb. Es gilt als gesichert, dass sie doch noch ein Opfer der damaligen Pestwelle wurde.


Obwohl Rubens als eher stoischer Charakter galt, war er am Boden zerstört und trauerte um seine Frau mit den überlieferten Worten “jemand, den ich lieben und in Ehren halten werde, solange ich lebe“. In der Folgezeit vergrub sich Rubens in seine diplomatische Arbeit, um seinen privaten Schmerz so gut wie möglich vergessen zu können. Er verbrachte einige Monate in England und führte dort eine Reihe von Auftragsarbeiten für den englischen König Charles I. aus, der ein großer Kunstkenner und Kunstsammler war. Eines der bekannteren Auftragswerke aus dieser Zeit für Charles I. war das Deckengemälde innerhalb des königlichen Bankettsaales in Whitehall.


“Mitte der 1620er Jahre verlagerte sich der Schwerpunkt seiner Tätigkeiten auf seine diplomatische Arbeit.“

Mitte der 1620er Jahre verlagerte sich der Schwerpunkt seiner Tätigkeiten auf seine diplomatische Arbeit. Das katholische Spanien herrschte nun über das im Süden der Niederlande gelegene Antwerpen. Auf der anderen Seite waren die nördlichen Niederlande holländisch-protestantisches Herrschaftsgebiet. Beide konkurrierenden Parteien, die Spanier und die Holländer machten sich Hoffnungen darauf, die gesamten Niederlande in ihren jeweiligen Einflussbereich zu integrieren.


Im Jahr 1610 schlossen die spanische und die holländische Seite einen Waffenstillstand. Dieses Abkommen ermöglichte es Erzherzog Albert und seiner Gemahlin Isabella trotz ihrer katholischen Herrschaft, in ihrem Herrschaftsgebiet Frieden und Stabilität aufrechtzuerhalten. 1621 starb Erzherzog Albert. Damit war der Waffenstillstand beendet. Isabella übernahm zwar die Herrschaft, aber das politische Klima war rau und instabil geworden, da die Mächte Spanien, England und Frankreich sich in Bündnisfragen neu ausrichteten und die Karten auf der europäischen Weltbühne neu verteilt wurden.


“Er hatte eine vorzügliche strategische Tarnung, um am Hofe geheime Aufträge zu erledigen, ohne irgendeinen Verdacht zu erregen.“

Rubens wurde herbeigerufen, um als Gesandter Isabellas und der spanischen Niederlande an den Verhandlungen zwischen Frankreich und England beizuwohnen. Angesichts des Umstandes, dass es für Maler damals durchaus üblich war, sich an ausländischen Königshöfen aufzuhalten, hatte er eine vorzügliche strategische Tarnung, um am Hofe geheime Aufträge zu erledigen, ohne irgendeinen Verdacht zu erregen. Isabella vertraute Rubens vollkommen und folgte blind seinem Rat. Im Jahr 1624 erhob Isabellas Neffe, Philipp IV., Rubens in den Adelsstand. Drei Jahre später erhöhte Isabella seinen sozialen Rang noch weiter und gewährte ihm den Titel “Gentleman of the household”.


Nach eineinhalbjähriger Abwesenheit von zuhause fasste Rubens den Entschluss, die kräftezehrende Welt der Politik und Diplomatie hinter sich zu lassen. Er machte sich auf den Heimweg zurück nach Antwerpen, um endlich wieder seine Kinder zu sehen und liegengebliebene häusliche Angelegenheiten zu regeln. Nun fand er endlich wieder die Gelegenheit und Muße, nach Herzenslust zu malen. Einer seiner bedeutendsten Bewunderer und Förderer in den 1630er Jahren war König Philipp IV. von Spanien. Im Laufe seines Lebens malte Rubens mehr als 80 Bilder für ihn. Im Alter von 53 Jahren heiratete Rubens wieder. Seine Auserwählte war die 16jährige Helene Fourment. Sie stammte aus einer angesehenen Kaufmannsfamilie. Rubens und Fourment bekamen fünf Kinder. Sie stand ihm auch oft Motiv für seine Gemälde.


“Rubens litt in den letzten Jahren seines Lebens an der Gicht.”

In seinen letzten Jahren widmete Rubens den Großteil seiner Zeit seiner Familie und genoss die gemeinsame Zeit in Chateau de Steen, wo sie ihren Landsitz hatten. Landschaften wurden nun ein weiterer Schwerpunkt in Rubens Schaffen und in dieser Zeit malte er nicht mehr vorrangig aus finanziellen Gründen sondern hauptsächlich zu seinem Vergnügen. Rubens litt in den letzten Jahren seines Lebens an der Gicht. 1639 erlitt er einen schweren Gichtanfall und konnte fortan nicht mehr malen. Einige Monate danach starb er am 30. Mai 1640.


MALSTIL
VON RUBENS

Rubens Malstil machte ihn schon zu Lebzeiten zu einer Berühmtheit und nachfolgende Generationen hoben ihn vollends in den künstlerischen Olymp empor. Seine Werke sind gekennzeichnet von Emotionen und dynamischer Kraft, begleitet von einer üppigen Textur, einer brillanten Farbgebung und lebendig umgesetzten Bewegungen.

Rubens fertigte gerne kleine Ölskizzen beim Entwerfen seiner Kompositionen für größere Bilder und Tapisserien an. Anders als bei einfachen Zeichenentwürfen üblich, malte Rubens seine Vorlagen und entwickelte während dieses Gestaltungsprozesses Lichtgebung und Farbschema wie auch die Umrissverteilung.

Die Kunstrichtung, die Rubens in der ihm eigenen Art zur Blüte brachte, ist in der Kunstgeschichte bekannt als “Barock”. Zu den Charakteristika dieses Stils zählen ein bewegungsreicher Figurenstil, kontrastreiche Farben und starke Betonungen von Schatten und Licht. Die Malerei des Barocks ist gekennzeichnet durch starke Emotionalität.

Rubens wurde im Laufe seines Lebens mehrfach als Hofmaler tätig und seine Auftraggeber schätzten seine Bildsprache, die gekennzeichnet war durch mythologische Anleihen, die dargestellte Personen und Inhalte mit der Götterwelt assoziierte. Er unterstrich damit den Status des Königtums von Gottesgnaden. Die bei Rubens immer wieder vorkommenden Motive umfassten religiöse Themen, Jagdszenen, Landschaften und die Darstellung des nackten menschlichen Körpers — und hierbei vor allem Frauen. Rubens stellte in seinen Bildern gerne üppige Frauen dar. Die Bilder mit den Rubensfiguren sind oft gekennzeichnet durch dynamische Bewegung.

DIE BERÜHMTESTEN ÖLGEMÄLDE
VON RUBENS

HERABNEHMEN VOM KREUZ

Erstellungsjahr: 1610-11
Originalgröße: 462 cm x 341 cm
Kunststil: Barock
Maltechnik: Öl auf Leinwand

Aktueller Ort des Gemäldes:
Cathedral of Our Lady, Antwerpen, Belgien

DIE KREUZABNAHME

Erstellungsjahr: 1612-1614
Originalgröße: 420.5 x 320 cm
Kunststil: Barock
Maltechnik: Öl auf Leinwand

Aktueller Ort des Gemäldes:
Cathedral of Our Lady, Antwerpen, Belgien

RUBENS UND ISABELLA BRANT IN DER GEIßBLATTLAUBE

Erstellungsjahr: ca. 1609
Originalgröße: 178 cm x 136.5 cm
Kunststil: Barock
Maltechnik: Öl auf Leinwand

Aktueller Ort des Gemäldes:
Alte Pinakothek, München

DAS URTEIL VON PARIS

Erstellungsjahr: 1639
Originalgröße: 199 cm x 379 cm
Kunststil: Barock
Maltechnik: Öl auf Leinwand

Aktueller Ort des Gemäldes:
Museu del Prado, Madrid
ZITATE
VON RUBENS

“Ich bin nur ein einfacher Mann, der mit seinem alten Pinsel in der Hand vor der Leinwand steht und Gott um Inspiration bittet.”

“Mein Talent ist so gestaltet, dass kein Unterfangen, wie groß auch immer…mein Selbstvertrauen jemals überstiegen hätte.”

“Die Farbe Weiß ist stets Gift auf der Leinwand: Man verwende es nur zur Hervorhebung.”

“Das Malen einer jungen Schönheit gleicht einem unbekümmerten Herumtollen auf einer grünen Wiese. Es ist die beste Erquickung.“

“Jedes Kind trägt den Geist der Schöpfung in sich. Die Mühsal des Lebens vertreibt diesen Geist oft durch Plage und Elend der eigenen Seele.“

BÜCHER
ÜBER Rubens
1. Peter Paul. Rubens Leben: Biografischer Roman von Johanna Blackader

2. Rubens: Kleine Reihe - Kunst
von Gilles Néret

3. Rubens und sein Vermächtnis: Inspiration für Europa von Nico van Hout und Alexis Merle du Bourg

4. Peter Paul Rubens
von Karin Hellwig

5. Rubens: Leben und Werk
von Martin Warnke

FÜR KINDER
Rubens
1. Was will Kunst?
von Steen T. Kittl und Christian Saehrendt

2. Art for Kids 100 Teile, Rubens Niklas von Piatnik

MUSEEN
MIT ÖLGEMÄLDEN VON RUBENS
• Alte Pinakothek, Munich, Germany
• Art Institute of Chicago, USA
• Birmingham Museums & Art Gallery, UK
• Fitzwilliam Museum at the University of Cambridge, UK
• Guggenheim Berlin, Germany
• Hermitage Museum, Saint Petersburg, Russia
• Kunsthistorisches Museum Databank, Vienna, Austria
• Louvre Museum, Paris, France
• Mauritshuis Royal Picture Gallery, The Hague, Netherlands
• Metropolitan Museum of Art, New York City, USA
• National Gallery, London, UK
• National Gallery of Art, Washington D.C., USA
• National Gallery of Australia, Canberra
• National Gallery of Canada, Ottawa
• Norton Simon Museum, Pasadena, California, USA
• Rijksmuseum, Amsterdam, USA
• Yale University Art Gallery, New Haven, Connecticut, USA

 

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