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WISSEN ›› Michelangelo
MICHELANGELO
6. März 1475 - 18. Februar 1564
RENAISSANCE
DIE FASZINIERENDE WELT
VON MICHELANGELO

6. ZITATE VON MICHELANGELO
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7. BÜCHER ÜBER MICHELANGELO
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8. MICHELANGELO FÜR KINDER
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9. MUSEEN MIT ÖLGEMÄLDEN
VON MICHELANGELO
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VIRTUELLE GALERIE
VON MICHELANGELOS ÖLGEMÄLDEN

 

INTERESTANTE FAKTEN
über Michelangelo
“Er und Leonardo da Vinci kamen nicht gut miteinander aus.”

“Er hatte ein aufbrausendes Temperament.”

“Er entwarf das Grabmonument von Papst Julius II.”

“Er wurde bereits mit 6 Jahren auf die Lateinschule geschickt.”

“Er erhielt von der katholischen Kirche die Erlaubnis, zu Kunstzwecken Leichen zu studieren.“
BIOGRAPHIE
VON MICHELANGELO
“Er wird nicht nur als begnadeter Maler verehrt, sondern auch als fähiger Architekt und Bildhauer.”

Michelangelo ist berühmt als einer der führenden Künstler der Italienischen Renaissance. Er wird nicht nur als begnadeter Maler verehrt, sondern auch als überaus fähiger Architekt und Bildhauer. Dies kann zum Teil auf seine fein ausgeprägte psychologische Wahrnehmung, seinen körperlichen Realismus und seine überwältigende Hingabe zurückgeführt werden. Seinen Zeitgenossen blieb sein überragendes Talent nicht verborgen und Michelangelo wurde von einigen der wohlhabendsten Männer seiner Zeit mit Aufträgen bedacht. Seine Auftraggeber waren Päpste und eine Reihe anderer Würdenträger mit engen Verbindungen zur katholischen Kirche. Infolge dieser Auftragsarbeiten entstanden mit der Pietà und den David-Skulpturen wie auch mit den Deckenmalereien in der Sixtinischen Kapelle einige der bedeutendsten Werke der Renaissance.


Der Bewahrung dieser Kunstschätze wird seitdem mit stetig steigendem Aufwand betrieben, damit künftige Generationen Gelegenheit dazu haben, innezuhalten und die legendären Werke der begnadeten Hände Michelangelos zu bestaunen. Michelangelo di Lodovico Buonarroti Simoni, genannt Michelangelo, wurde am 6. März 1475 in Caprese, im heutigen Italien geboren. Sein Vater stand in Diensten der Regierung von Florenz, und bald nach Michelangelos Geburt zog die ganze Familie nach Florenz. Michelangelo wuchs in Florenz auf und betrachtete die Stadt als seine wahre Heimat.


Florenz war zu jener Zeit ein Zentrum der Kunst, vibrierend und voller Leben. Somit war diese Umgebung für den jungen Michelangelo auch die bestmögliche Umgebung, um seine natürlichen Talente als Künstler zu entwickeln und zu vervollkommnen. Als Michelangelo sechs Jahre alt war, starb seine Mutter. Sein Vater hielt nicht viel von den künstlerischen Ambitionen seines Sohnes und sah zu der Zeit auch nicht sein Talent. Dennoch willigte er ein, dass sein Sohn im Alter von 13 Jahren die Kunstschule Lorenzo de Medicis besuchte. Medici war ein großer Kunstfreund und Kunstförderer. Wenn er in Florenz residierte, umgab er sich gerne mit talentierten Künstlern, Malern, Bildhauern und Poeten. Medici bot Michelangelo einen Platz in seinem luxuriösen und geräumigen Palast an, den Michelangelo gerne annahm.


“Obwohl Michelangelo heute als Universalkünstler und Genie mit einer ganzen Reihe von außerordentlichen Talenten betrachtet wird, sah er sich selbst in erster Linie als Bildhauer.”

Michelangelo nutzte diese einmalige Gelegenheit, am intellektuellen Kreis um Medici teilzunehmen, ließ sich von Gelehrten und Poeten inspirieren und vervollkommnete sein Wissen und seine Fähigkeiten. Viele seiner späteren Arbeiten wurden durch die philosophischen und politischen Einsichten, die er in dieser Zeit gewann, beeinflusst. Seine Zeit in der Residenz des Fürsten Medici ermöglichte ihm, seine handwerklichen künstlerischen Fähigkeiten unter der Führung von Bertoldi di Giovanni weiter zu vervollkommnen. Di Giovanni war der Kurator der fürstlichen Sammlung antiker Skulpturen. Er war zugleich auch ein gefeierter Bildhauer. Obwohl Michelangelo heute als Universalkünstler und Genie mit einer ganzen Reihe von außerordentlichen Talenten betrachtet wird, sah er selbst sich in erster Linie als Bildhauer.


Ab 1498 begann Michelangelo in Rom zu arbeiten. Dort wurde er vom französischen Kardinal Jean Bilheres de Lagraulas, der als Botschafter des französischen Königs Karls VIII am apostolischen Stuhl verweilte, mit der Schaffung eines seiner heute bekanntesten Werke beauftragt. Die Vorstellung des Kardinals war es, eine auffallende Marmorstatue zu kreieren, die die Jungfrau Maria mit dem toten Jesus in ihren Armen zeigt (die Pieta). Diese Statue hatte er als Teil seines künftigen Grabmals geplant. Das Endergebnis war ein wunderbar gearbeitetes 174 cm großes Kunstwerk mit den beiden aus weißem Carrara-Marmor gemeißelten Figuren. Bis zum heutigen Tag besuchen viele Besucher eigens wegen dieses Werks den Petersdom. Es sind über fünf Jahrhunderte vergangen, seitdem die Pieta vollendet wurde.


Schließlich verschlug es Michelangelo wieder zurück nach Florenz. Im Jahr 1501 erhielt er einen weiteren Auftrag für eines seiner künftigen Meisterwerke. Aus seinem Lieblingsmaterial Marmor erschuf er eine große männliche Figur, die dazu dienen sollte, die Kathedrale Santa Maria del Fiore zu verschönern. Michelangelo entschloss sich dazu, den jungen David aus dem Alten Testament zu verwenden. Das Endergebnis war eine gut 5 Meter hohe Statue. Zahlreiche Experten betrachten die Statue heute als vom technischen Standpunkt her perfekt ausgeführtes Beispiel künstlerischen Schaffens. Noch heute kann dieses Kunstwerk in der Galleria dell’Accademia in Florenz bestaunt werden. Es gilt als weltbekannte Visitenkarte der Stadt Florenz und ihres künstlerischen Erbes.


“1505 erhielt Michelangelo einen Auftrag von Papst Julius II.”

1505 erhielt Michelangelo einen Auftrag von Papst Julius II. Der Papst beauftragte Michelangelo mit der Erstellung eines großen Grabmonuments mit 40 lebensgroßen Figuren. Michelangelo begann mit der Arbeit an diesem Projekt. Jedoch verringerte der Papst bald seine Zahlungen aufgrund von teuren militärischen Auseinandersetzungen. Dies missfiel Michelangelo und er verließ Rom. Gleichwohl führte er seine Arbeit an dem Grabmal über die Jahre weiter. Im Jahr 1508 bestellte Papst Julius II. Michelangelo erneut in den Vatikan ein und Michelangelo gehorchte. Diesmal wurde er mit einer Deckenmalerei der 12 Apostel in der Sixtinischen Kapelle beauftragt. Dieses Projekt hatte zwar ein sehr viel geringeres finanzielles Volumen als das päpstliche Grabmal, war aber dennoch sehr anspruchsvoll. Die Sixtinische Kapelle ist ein besonders ehrwürdiger Teil des Vatikans, ist es doch der Ort, wo die Konklave stattfindet.


Im Verlauf der folgenden vier Jahre malte Michelangelo 12 Figuren an der Decke der Sixtinischen Kapelle. Dabei handelte es sich um die sieben Propheten und fünf Sibyllen, die die Decke umrahmten. Es handelt sich um Szenen aus dem Buch Genesis. Kritiker haben die Ansicht geäußert, dass Michelangelos Darstellung des Propheten Ezekiel – nicht ohne Stärke, aber verwirrt wirkend, unerbittlich, aber verunsichert – als symbolhafte Darstellung des sensiblen Seelenbefindens Michelangelos den Unwägbarkeiten des Lebens gegenüber gedeutet werden kann. Unter all den Deckenmalereien in der Sixtinischen Kapelle ist die emotionsgeladene “Erschaffung Adams” die bekannteste. Auf ihr sieht man Gott und Adam, wie sie sich die Hände zustrecken.


“Selbst gegen Ende seines Lebens ging Michelangelo unermüdlich seiner Passion, der Bildhauerei und der Malerei nach.“

Selbst gegen Ende seines Lebens ging Michelangelo unermüdlich seiner Passion, der Bildhauerei und der Malerei nach. Er konzentrierte sich mit zunehmendem Alter mehr auf architektonische Projekte. Er arbeitete von 1520 bis 1527 unerschütterlich am Inneren der Medici-Kapelle in Florenz, wo er Wände, Gesimse und Fenster entwarf. Diese Arbeiten gelten als einzigartig, nicht nur wegen der Art der Gestaltung sondern auch wegen der perfekten Proportionen. Michelangelo bediente sich klassischer Formen auf seiner ganz eigene Art. Ihm wird auch der Entwurf der Kuppel des Petersdoms zugeschrieben. Seine weiteren Meisterwerke sind Moses (Statue: 1515), Das Jüngste Gericht (Gemälde: 1534),Tag, Nacht, Morgen, Abend (Statuen: 1553 vollendet). Ab den 1530er Jahren begann Michelangelo Gedichte zu verfassen. 300 davon sind überliefert. Eine bedeutende Anzahl darunter behandelt das Thema des Neoplatonismus.


Im Jahr 1534 verlegte Michelangelo seinen Wohnsitz endgültig von Florenz nach Rom. Zu dieser Zeit schrieb er eine Reihe gefühlvoller Briefe an mehrere Familienangehörige. Die Briefe gaben Michelangelos Sympathien für eine Reihe von jungen Männern wieder, vor allem für den Aristokraten Tommaso Cavalieri. Die Gelehrten sind sich uneins darüber, ob daraus homosexuelle Neigungen Michelangelos abgeleitet werden können oder aber eine Sehnsucht nach einer Vater-Sohn-Beziehung, da er zu jener Zeit alleinstehend, kinderlos und bereits fortgeschrittenen Alters war. Michelangelo erlag 1564 einer Krankheit. Er war 88 Jahre alt. Damit übertraf er die damalige Lebenserwartung erheblich. Eine Pieta, an der er in den 1540er Jahren zeitweise gearbeitet hatte, sollte für sein Grabmal verwendet werden, wurde aber nicht fertig gestellt. Heute steht sie im Museo dell’Opera del Duomo in Florenz. Dies ist nur ein Steinwurf entfernt von Michelangelos Begräbnisstätte, die sich in der Basilica di Santa Croce befindet.


MALSTIL
VON MICHELANGELO

Michelangelo gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten der Renaissance. Die Renaissance war eine Zeit des revolutionären Umbruchs, gesellschaftlich wie künstlerisch. Italien stand dabei im Zentrum der Ereignisse. Michelangelos Arbeiten spiegeln die Schlagworte seiner Zeit wider, als da wären Realismus, Perspektive, häufiger Gebrauch variierender Posen und Gesichtsausdrücke, Perspektive, weiche Figuren und Tiefe.

Neben dem Realismus waren Michelangelo andere Dinge noch wichtiger, nämlich die Elemente kompositorischer Harmonie, Schönheit, Präsenz, Drama und Ästhetik. Dies wurde in den Endergebnissen seines künstlerischen Strebens offensichtlich. Brillanz (lebhafte Farben), scharfe Konturen und Kontraste waren ebenfalls Themen, die sich durch seine Werke ziehen.

Michelangelo war nicht nur Maler, er war auch Poet, Bildhauer und Architekt. Er bevorzugte die menschliche Form und einige seiner berühmtesten Gemälde stellen Menschen dar, und zwar oft in unbekleidetem Zustand. Michelangelo war nicht nur ein technisch begabter Künstler, sondern auch ein Künstler mit einem ganz eigenen, vielfach gelobten Stil.

Er stellt die Menschen gerne auf eine übertriebene Art und Weise dar. Den menschlichen Körper zu idealisieren gehörte auch zu Michelangelos Vorgehen. Er änderte gerne natürliche Proportionen und verschönerte und optimierte sie, damit sie seinem Schönheitsideal entsprachen.

DIE BERÜHMTESTEN ÖLGEMÄLDE
VON MICHELANGELO

Die Qualen des heiligen Antonius

Erstellungsjahr: ca. 1487-1488
Originalgröße: 47 x 35 cm
Kunststil: Renaissance
Maltechnik: Fresko, Öl und Tempera auf Holz

Aktueller Ort des Gemäldes:
Kimbell Art Museum, Texas, USA

Sixtinische Kapelle

Erstellungsjahr: 1508-1512
Originalgröße: Die gesamte Decke der Sixtinischen Kapelle
Kunststil: Renaissance
Maltechnik: Fresko

Aktueller Ort des Gemäldes:
Sixtinischen Kapelle, Rom

Das Jüngste Gericht

Erstellungsjahr: 1536-41
Originalgröße: 1463 x 1341 cm
Kunststil: Renaissance
Maltechnik: Fresko

Aktueller Ort des Gemäldes:
Sixtinischen Kapelle, Rom

Manchester Madonna

Erstellungsjahr: 1497
Originalgröße: 41x30 Zoll
Kunststil: Renaissance
Maltechnik: Tempera auf Holz

Aktueller Ort des Gemäldes:
National Gallery, London
ZITATE
VON MICHELANGELO

“Wenn die Menschen wüssten, wie hart ich arbeiten musste, um meine Meisterschaft zu erreichen, würden ihnen meine Werke nicht halb so wunderbar vorkommen.”

“Die größere Gefahr liegt für uns nicht darin, unsere Ziele zu hoch zu setzen und sie nicht zu erreichen, sondern darin, unsere Ziele zu niedrig zu stecken und sie zu erreichen.”

“Genie bedeutet unendliche Geduld.”

“Wenn ich lebendiger bin, weil die Liebe mich verbrennt und verkohlt, wie ein Feuer, ob Holz oder Wind, und Gefühl der Euphorie, ist er, der mich zurückhält, meine Erlösung, und stärkt mich umso mehr, je mehr er mich ängstigt.“

BÜCHER
ÜBER Michelangelo
1. Michelangelo. Das vollständige Werk
von Frank Zöllner und Christof Thoenes

2. Michelangelo: Biographischer Roman
von Irving Stone und Hans Kaempfer

3. Michelangelo: 25 Jahre TASCHEN
von Gilles Néret

4. Der Göttliche: Das Leben des Michelangelo von Volker Reinhardt

5. Michelangelo: Das Gesamtwerk - Skulptur, Malerei, Architektur, Zeichnungen
von Frank Zöllner und Christof Thoenes

FÜR KINDER
Michelangelo
1. Die Zeitdetektive 20: Michelangelo und die Farbe des Todes von Fabian Lenk und Almud Kunert

MUSEEN
MIT ÖLGEMÄLDEN VON MICHELANGELO
• Kimbell Art Museum, Fort Worth, USA
• The National Gallery, London, England
• Galleria degli Uffizi, Florence, Italy
• Sistine Chapel, Vatican City
• Cappella Paolina, Vatican City

 

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