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WISSEN ›› Jan Vermeer
JAN VERMEER
31. Oktober 1632 - 16. Dezember 1675
BAROCK
DIE FASZINIERENDE WELT
VON JAN VERMEER

5. DIE BERÜHMTESTEN ÖLGEMÄLDE
VON JAN VERMEER
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6. BÜCHER ÜBER JAN VERMEER
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7. JAN VERMEER FÜR KINDER
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8. MUSEEN MIT ÖLGEMÄLDEN
VON JAN VERMEER
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VIRTUELLE GALERIE
VON JAN VERMEERS ÖLGEMÄLDEN

 

INTERESTANTE FAKTEN
über Jan Vermeer
“Er hatte große finanzielle Schwierigkeiten, so dass seine Familie nach seinem Tod Bankrott anmelden musste.”

“Er hatte elf Kinder.”

“Er starb mit 43 Jahren.”

“Trotz seiner elf Kinder malte er kein einziges Kind.”

“Zu seinen Lebzeiten blieb er ein unbekannter Künstler.“
BIOGRAPHIE
VON JAN VERMEER
Heute gilt Jan Vermeer als einer der größten holländischen Künstler überhaupt.

Jan Vermeer wurde am 31. Oktober 1632 in Delft, Niederlande, geboren. Während er heute als einer der größten holländischen Künstler überhaupt gilt, bleibt ein großer Teil seines Lebens noch immer mysteriös. Nichtsdestotrotz waren seine Werke in den letzten Jahrhunderten Inspiration und Faszination für Millionen von Menschen.


Vermeer wurde als Säugling in der Kirche in Delft getauft. Über die folgenden 20 Jahre seines Lebens ist nichts bekannt. Er wurde vermutlich calvinistisch erzogen. Sein Vater arbeitete als Handwerker und hatte nebenbei einen Gasthof. Als sein Vater 1652 starb, übernahm Vermeer beide Unternehmungen und heiratete im Jahr 1652 Catharina Bolnes. Im Gegensatz zu Vermeer hatte Bolnes einen katholischen Hintergrund und so konvertierte auch Vermeer zum Katholizismus. Im Laufe ihrer Ehe hatten sie elf Kinder.


1653 wurde Vermeer in die Delfter Gilde als Freimeister aufgenommen. Es ist nicht bekannt, bei wem Vermeer in die Lehre gegangen war und ob er seine Ausbildung am Ort oder in der Fremde erhielt. Immerhin weiß man, dass Vermeer mit Leonaert Bramer befreundet war, der zu dieser Zeit ein beliebter Delfter Maler war. Bramer bot Vermeer an, ihn in seiner künstlerischen Laufbahn zu unterstützen. Einige Experten gehen auch davon aus, dass Vermeer durch Rembrandts Schüler Carel Fabritius beeinflusst wurde.


Caravaggios Maltechniken haben Jan Vermeer maßgeblich beeinflusst.

Der italienische Caravaggiosmus ist in Vermeers frühen Arbeiten offenkundig. Eines seiner Werke aus dieser Zeit ist „Bei der Kupplerin“ (1656). Mythologische Themen werden in den Bildern „Diana mit


ihren Gefährtinnen“ (1655-56) und „Christus bei Martha und Maria“ (ca. 1655) reflektiert. Um 1660 bildete sich allmählich der für Vermeer typische Stil heraus, bei dem er vornehmlich häusliche Szenarien malte. Eines seiner meistgelobten Werke ist „Die Milchmagd“ (ca. 1657-58), die eine Frau bei ihrer Arbeit zeigt. Das Werk ist beispielhaft für zwei typische Eigenschaften von Vermeer. Es zeigt erstens den Realismus, den er beim Malen von Objekten und Figuren erreicht und zweitens seine Faszination für Licht. Die Leuchtkraft ist in vielen seiner Werke außergewöhnlich, wie auch im Portrait „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ (1665). Dieses beeindruckende Bildnis einer jungen Dame diente dem 1999 erschienenen Roman gleichen Namens von Tracy Chevalier als Inspiration. 2003 wurde das Buch verfilmt.


Vermeer war in Delft einigermaßen erfolgreich und verkaufte seine Werke an Sammler vor Ort. Für kurze Zeit spielte er auch eine Rolle als Vorsitzender der Künstlergilde. Trotzdem war sein Name außerhalb seiner Heimatstadt nicht bekannt. Ruhm erlangte er erst nach seinem Tod. Finanzielle Stabilität war für Vermeer immer eine Herausforderung. Das galt besonders für seine späteren Lebensjahre. Die schwierige niederländische Wirtschaftslage, als Frankreich 1672 in die Niederlande einmarschierte, kam erschwerend dazu. Zur Zeit seines Todes war Vermeer hochverschuldet. Er starb am 16. Dezember 1675 in Delft.


Vermeer hinterließ insgesamt 36 Bilder.

Heute ist Vermeer ein weltbekannter Künstler, über dessen Leben und Arbeit an vielen renommierten Universitäten geforscht wird. Seine Bilder befinden sich in den bedeutendsten Museen der Welt. Vermeer hinterließ insgesamt 36 Bilder.


MALSTIL
VON JAN VERMEER

Das vorherrschende Thema in Vermeers Arbeiten war das Alltagsleben in seiner Heimatstadt Delft. Am häufigsten bildete er die einfachen Leute des 17. Jahrhunderts und häusliche Genre-Szenen ab. Er wird oft als „Maler der Leute für die Leute“ bezeichnet. Zwar waren Vermeers Interpretationen und Themen nicht originell oder einzigartig, aber es gelang ihm, alltägliche Situationen auf faszinierende Weise darzustellen.

Selbstportraits von ihm existieren nicht. Stattdessen konzentrierte er sich auf Objekte, die den Betrachter aus seiner Perspektive in das Bild hineinziehen. Anders als bei vielen seiner Zeitgenossen, war es nicht sein Anliegen, ganze Erzählungen darzustellen. Stattdessen wählte er Momentaufnahmen und erlaubte den Betrachtern ihre eigene, sich auf Beobachtungen gründende Geschichte zu kreieren.

Vermeer perfektionierte die Aspekte der Dimensionen und der Räumlichkeit. Er tat dies, indem er die Farbpalette trotz ihrer Beschränkungen zu dieser Zeit beherrschte. Mit nur einem Pinsel ausgestattet, zeigte Vermeer seine Fähigkeiten, indem er Szenen von fotografischer Qualität schuf. Die Wirkung, die Vermeer mit dem Einsatz von Licht und Schatten erreichte, war bemerkenswert. Viele von Vermeers Werken weisen darauf hin, dass er eine Camera obscura verwendete. Das gilt besonders für „Die Spitzenklöpplerin“ und das „Mädchen mit rotem Hut“.

Eine Camera obscura ist ein Kasten mit Loch und einer Linse. Die Innenseite des Kastens ist weiß bemalt. Durch Spiegel und Linse wird das äußere Bild innen reflektiert und das Weiß im Inneren des Kastens verstärkt Licht und Schatten der Reflektion. Die Erfindung ermöglichte komplexe Licht- und Schattendetails auf Objekten und Oberflächen genau zu beobachten. Mit dieser Technik war es Vermeer möglich, kleinste Details und nebensächliche Aspekte von Objekten und Oberflächen trotz ungünstiger Lichtbedingungen erfolgreich wiederzugeben. Die Effekte, die mit verschiedenen Linsen und Spiegeln geschaffen wurden, waren absolut spektakulär.

Die Camera obscura gab Vermeer die Freiheit, Schattenlinien mit größerer Härte und Kühnheit zu malen. Das wird vor allem bei seiner Darstellung von Kleidung und Stoffen deutlich. Außerdem ermöglichte ihm die Camera obscura, feinere Details zu malen, ohne dass er sich dafür den Objekten räumlich nähern musste.

Das Leben objektiv darzustellen, war Vermeers wahre Kunst. Mit der Camera obscura gelang es ihm, flexible Atmosphären und Stimmungen in seinen Szenerien wiederzugeben. Dem Betrachter bot sich hierdurch ein realistisches, dreidimensionales und intensives psychologisches Erlebnis des dargestellten Moments. Es ist diese Technik, die maßgeblich zu Vermeers Ruhm beitrug.

Was seine Maltechnik anbelangt, so meinen viele Kunsthistoriker und Wissenschaftler, dass er die Spitze seines Pinselstils benutzte, um bestimmte Teile der Bilder auszuradieren und zu übermalen. Dies hatte die Wirkung, dass die Grundierung sichtbar und der Eindruck von Tiefe geschaffen wurde. Zusätzlich wurden Lichtreflexe auf diese Wiese akzentuiert. Sobald seine Arbeit an einem Bild beendet war, beschichtete Vermeer es zum Schutz mit einer Lasur. Ästhetisch hatte es den Vorteil, dass die Bilder durch die Lasur einen speziellen Glanz erhielten.

Vermeer experimentierte bei seiner Maltechnik mit einer Vielzahl von Farbauftrags- und Strichtechniken und entwickelte diese über die Jahre weiter. Es hat häufig den Anschein, dass er mit verschiedenen Pinseltechniken spielte, um kontrastierende Oberflächenstrukturen zu schaffen.

DIE BERÜHMTESTEN ÖLGEMÄLDE
VON JAN VERMEER

DAS MÄDCHEN MIT DEM PERLENOHRRING

Erstellungsjahr: ca. 1665
Originalgröße: 44.5 cm x 39 cm
Kunststil: Barock
Maltechnik: Öl auf Leinwand

Aktueller Ort des Gemäldes:
Mauritshuis, Den Haag, Niederlande

DIE MALKUNST

Erstellungsjahr: ca. 1666
Originalgröße: 130 cm x 110 cm
Kunststil: Barock
Maltechnik: Öl auf Leinwand

Aktueller Ort des Gemäldes:
Kunsthistorisches Museum, Wien, Österreich

DIE MILCHMAGD

Erstellungsjahr: 1657-1658
Originalgröße: 46 cm x 41 cm
Kunststil: Barock
Maltechnik: Öl auf Leinwand

Aktueller Ort des Gemäldes:
Rijksmuseum, Niederlande

ANSICHT VON DELFT

Erstellungsjahr: 1660-1661
Originalgröße: 98 cm x 1.18 m
Kunststil: Barock
Maltechnik: Öl auf Leinwand

Aktueller Ort des Gemäldes:
Mauritshuis, Den Haag, Niederlande

DAS KONZERT

Erstellungsjahr: 1664
Originalgröße: 72.5 cm x 64.7 cm
Kunststil: Barock
Maltechnik: Öl auf Leinwand

Aktueller Ort des Gemäldes:
Das Ölgemälde wurde im Jahr 1990 gestohlen.
BÜCHER
ÜBER Jan Vermeer
1. Johannes Vermeer. Das vollständige Werk
von Karl Schütz

2. Vermeer: Das Gesamtwerk
von Arthur K. Wheelock

3. Jan Vermeer und seine Zeit
von Hajo Düchting

4. Vermeer und die Schärfung der Sinne
von Christiane Rambach

5. Vermeer. Sämtliche Gemälde
von Norbert Schneider

FÜR KINDER
Jan Vermeer
1. Geheimakte Johannes Vermeer
von Ralph Erdenberger

2. Kunstquartett für Kinder: Ein Spiel mit 32 Karten von Nn

3. Trio-Memo 2: Kunst für Kinder. Finde drei, die zusammengehören! Gedächtnisspiel mit Werken berühmter Maler von Nn

4. Kunst-Malbuch Große Künstler
von Annette Roeder

MUSEEN
MIT ÖLGEMÄLDEN VON JAN VERMEER
• Kunsthistorisches Museum, Vienna, Austria
• Louvre Museum, Paris, France
• Mauritshuis Royal Picture Gallery, The Hague, Netherlands
• Metropolitan Museum of Art, New York City, USA
• National Galleries of Scotland, Edinburgh, Scotland
• National Gallery, London, UK
• National Gallery of Art, Washington D.C., USA
• Rijksmuseum, Amsterdam, Netherlands
• Städel Museum, Frankfurt, Germany
• Courtauld Institute of Art, London, UK
• Frick Collection, New York City, USA
• Herzog Anton Ulrich-Museum, Germany
• Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Germany
• State Museums of Berlin

 

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