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Rubens

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Bilder von Peter Paul Rubens

Rubens wurde im Jahr 1577 geboren. Er starb im Jahr 1640. Weltweite Bekanntheit erlangte er besonders durch die Portraits von nackten Damen, die meistens sehr dick waren. Dies waren jedoch nicht seine einzigen Werke die er hervorragend anfertigte. Rubens malte unglaubliche 1.500 Bilder in seiner Karriere. Die Bilder variieren erheblich. Er kreierte Gemälde von Bibelgestalten, mythologischen Darstellungen, der Antike, Kindern, Landschaften und fertigte Genrebilder an.Nach der Ausbildung vollzog Peter Paul Rubens noch einige Reisen, bevor er sich wieder in seine Heimat nach Antwerpen begab.

Dort erhielt er vom Statthalter den Job des Hofmalers. Auch der Bürgermeister war sehr von der Tätigkeit von Peter Paul Rubens angetan. Er gehört zu den guten Kunden von Rubens. Diese beiden Umstände sorgten dafür, dass Rubens schnell einen sehr hohen internationalen Bekanntheitsgrad erringen konnte. Und das wiederum zog zahllose Schüler an.Ohne seine damaligen Schüler wäre er nicht in der Lage gewesen, eine derartig große Anzahl von Werken zu erschaffen. Häufig erlaubte er seinen Schülern die gesamte Ausarbeitung seiner Bilder durchzuführen.

Nur am Ende fand eine Kontrolle durch ihn statt, bei der er manchmal Kleinigkeiten verbesserte. Das war indessen nur durch die intensiven Vorarbeiten möglich. Zu jedem Bild fertigte er im Vorfeld Skizzen an. Sie dienten ihm je nach Sujet für die gelungene Bildkomposition oder die Charakterisierung von Gesichtern. Vielfach entstanden auch Ölskizzen, dann nämlich, wenn es ihm auf eine ganz besondere Präsentation der Farben ankam.

All diese Entwürfe, die er in unglaublich kurzer Zeit zu gestalten vermochte, legte er seinen Auftraggebern zur Absprache für die endgültigen Gemälde vor. Dadurch vermied er spätere Reklamationen, die bei seinem Renommee aber ohnehin so gut wie ausgeschlossen waren. Und mit den Entwürfen hatten die Schüler genaue Vorgaben an der Hand. Meist übernahmen sie diese Darstellungen genau, aber zuweilen übertraf sie das fertige Ergebnis in winzigen, aber entscheidenden Details.Peter Paul Rubens Bilder strahlen eine große Vitalität aus.

Die religiösen Figuren scheinen von ihm zum neuen Leben erweckt zu werden. Diese Fähigkeit veredankte er es zu einem sehr angesehenen Kirchenmaler seiner Zeit aufzusteigen.Im Gegensatz zu vielen seiner Zeitgenossen, die ihre Bilder auf der inzwischen sehr populären Leinwand malten, benutzte Rubens nach wie vor Holz als Untergrund, und das sogar für großformatige Gemälde. Und die kleinen Skizzen, die seinen Schülern als Vorlagen dienten und die Rubens auch seinen Kunden vorlegte, bestanden erst recht aus dem hochwertigen Holz – auf diese Weise konnte bereits im Vorfeld ein guter Eindruck vom fertigen Bild entstehen.

Die ganz glatte Oberfläche des Holzes war auch bestens dafür geeignet, den strahlenden Emaille-Effekt zu erzielen, der für die leuchtenden Bilder Rubens‘ so charakteristisch ist.Die hölzernen Bildträger bedurften zunächst noch einer langen Vorbereitung in mehreren Arbeitsschritten, bis sie schließlich den richtigen Zustand erreichten. Die eigentliche Malschicht führte Rubens in mehreren kurz aufeinanderfolgenden Phasen aus, ohne dabei jedoch die jeweils vorausgegangene antrocknen zu lassen.

So erreichte er, vermutlich ungewollt, dass seine Gemälde bis heute nichts von ihrer Farbigkeit und der Leuchtkraft eingebüßt haben. Hinzu kommt, dass durch diese Technik der Malerei jeder einzelne Pinselstrich einen ganz weichen Verlauf aufweist, dass also die einzelnen Ansätze als solche kaum oder sogar überhaupt nicht erkennbar sind. Lediglich kleine nachträgliche Arbeiten oder Retuschierungen fanden erst nach dem vollständigen Austrocknen der letzten Farbschicht statt.

War Rubens bereits zu Lebzeiten ein Vorbild für zahllose und später selbst berühmte Schüler, so ist sein Einfluss auf die Nachwelt geradezu immens. Seine Maltechnilk fand später etliche Nachahmer. Vor allem aber die Möglichkeiten, die sich aus der Reproduktion der Kupferstiche ergaben, nutzten später viele Künstler auch für sich. Rubens selbst war zwar nicht auf den beträchtlichen Zusatzverdienst angewiesen, aber für einige Maler aus den nachfolgenden Maler-Generationen bedeutete diese Methode ein einträgliches Einkommen.

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