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Renoir

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Bilder von Renoir

Zwar gilt Renoir als einer der typischsten Vertreter des Impressionismus, jedoch ist dabei in seinem Spätwerk bereits eine Abwendung zum Expressionismus zu erkennen. Von leicht hingetupfter zur flächigeren Malweise wandelten sich seine Gemälde.Da Renoirs Eltern Arbeiter waren, ihr Geld mit Schneiderberufen Geld verdienten und ihren Sohn eine Lehre als Porzellanmaler ableisten ließen, ist es nicht geklärt, woher Renoir sein Talent hat.

Dieses jedoch offenbarte sich schon zeitig und führte dazu, dass seine Lehrmeister Renoir prompt auch schwierige Aufgaben übertrugen. Infolge von Platzmangel schloss Renoirs Betrieb etwas später. Nun lebte der Künstler eine Weile vom Bemalen von Fächern und Markisen. Lange hielt es ihn jedoch nicht bei dieser Tätigkeit. Er baute Kontakt zu den erfahrenen Impressionisten Bazille, Monet und Sisley auf, schloss sich ihnen an und begann mit professionellem Malunterricht.

Zu Renoirs Glück begann er mit dem Malen in einer Zeit, die bereits in den offiziellen Lehrmeinungen vom impressionistischen Geschmack verändert war und sich diesem mehr und mehr annäherte. Durch diesen Umstand, durfte Renoir sein Werk, Lise mit dem Sonnenschirm, welches deutliche impressionistische Züge zeigte, 1868 im so begehrten Salon de Paris ausstellen.Trotz des Einzugs des Impressionismus in die offizielle Lehrmeinung, machten die so deutlichen impressionistischen Züge in Renoirs Werk es dann doch etwas zur Überraschung, dass die Juroren sein Werk akzeptierten.

Obgleich dieses Erfolgs schaffte es Renoir im Anschluss nicht, Gemälde in ausreichendem Maße zu verkaufen, um davon leben zu können. Selbst das Lob der Malerkollegen und die Teilnahme an Ausstellungen, die nur impressionistische Gemälde umfassten, änderten dies kaum.Renoirs Gemälde drücken trotz seiner desolaten finanziellen Lage, ein großes Maß an Lebensfreude aus. Ungeachtet des niedrigen Maßes an Zugang zu gesellschaftlichen Veranstaltungen, gelang es Renoir diese Veranstaltungen so darzustellen, dass der heutigen Betrachter in ihren Bann gezogen wird.

Um die Mitte der 1870er Jahre wandte sich Renoirs bis dahin desolate wirtschaftliche Situation endlich zu einer sehr auskömmlichen. Durch die Bekanntschaft einflussreicher Persönlichkeiten erhielt er zahllose Aufträge insbesondere für Porträts. Dies ermöglichte es ihm, Studienreisen zu unternehmen, so etwa 1881 nach Italien. Speziell der Aufenthalt dort sollte seine gesamte Malweise verändern. Ausgelöst wurden die Veränderungen in Renoirs Malweise wohl durch die intensive Beschäftigung mit Raffael und seinen Fresken und zudem Ingres' Werken, der im 19. Jahrhundert die in Frankreich offiziell anerkannte Malerei vertrat.

Bei Ingres waren keine impressionistischen Züge zu erkennen. Er stellte Porträts von Personen klar und gut erkennbar dar und wurde somit zum Vorbild für Renoirs spätere Gemälde, in denen dieser den gelernten Stil vielfach kopierte.Renoir war unter Freunden und Künstlern als außerordentlich geselliger Mensch bekannt. Nicht mal die Vertraulichkeit zu Malerkollegen war ihm zuwider. Im Gegenteil: Im Freien mit Kollegen stellenweise auch dieselben Motive abzubilden, das genoss Renoir.

Was für weniger umgängliche Menschen undenkbar gewesen wäre, war für Renoir völlig normal und änderte sich auch im Alter nicht. Er behielt bis zu seinem Tod ein hohes Maß an Optimismus und eine gesunde lebensbejahende Einstellung. In seinen letzten Lebensjahren litt Renoir an einer qualvollen Arthrose, die ihn in den Rollstuhl zwang. Dessen ungeachtet war sein Bedürfnis zu malen ungebrochen. Da er zuletzt auch nicht mehr den Pinsel halten konnte, ließ er ihn sich an die Hand schnüren - beeindruckende Meisterwerke gingen aus diesem kniffligen Zustand hervor.

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