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Rembrandt

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Bilder von Rembrandt

Rembrandt - umfangreiches Schaffen in Bildern, Zeichnungen und RadierungenRembrandt lelbte von 1606 bis 1669. Wie viele der damaligen Künstlerkollegen wurde er damals nur nach seinem Vornamen benannt. Rembrandt war ein Niederländer und gehört mit seiner Malerei dem Barock an. Er kreierte in etwa 1.000 Radierungen, 350 Werke und 300 Zeichnungen. Zu dieser Zeit war man davon ausgegangen, dass noch viel mehr Bilder von Rembrandt gemalt wurden.

Im Laufe der letzten Jahrzehnte hatte sich jedoch herausgestellt, dass dies nicht der Fall war. Rembrandt lebte damals im Goldenen Zeitalter. Vielen Leuten ging es sehr gut und sie konnten sich somit Kunstwerke leisten. Dies verhalf Rembrandt Zeit seines Lebens zu einem angenehmen Wohlstand. Rembrandt van Rijn liebte es viele unterschiedlichen Themen in seinen Werken zu behandelt. Thematisch malte er Leute, Bibelszenen, mystische Ereignisse, Landschaften sowie historische Themen.

Bei der Darstellung der Bilder überraschte er meistens sein Publikum. Er spielte gerne mit hell und dunkel Effekten, mit denen er Teile der Gemälde gekonnt in Vordergrund rückte und lebendig werden ließ. Überhaupt zeigen seine Historienbilder eine ganz besondere Stimmung: Rembrandt verstand es meisterlich, zwar nur einen Moment abzubilden, ihn aber zugleich in Zusammenhang mit einer ganzen Geschichte zu zeigen. Bei der Steinigung des Heiligen Stephanus aus dem Jahr 1625 etwa sind die Pharisäer im Hintergrund hell erleuchtet – schließlich waren sie verantwortlich für den Foltertod.

Dagegen stellte Rembrandt die Peiniger selbst nur schemenhaft dar. Bei der Blendung Simsons, einem der bedeutendsten Gemälde, verdichtet sich eine ganze Geschichte in der einen Szene: Im Hintergrund flieht Delila mit Haarschopf und Schere, Simson selbst ist niedergerungen, gefesselt und wird geblendet. Diese Kämpfe dauerten in der biblischen Erzählung eine ganze Weile und folgten nacheinander – in Rembrandts Bild sind sie als Einheit dargestellt.

Auch mit seinen Portraitbildern stellte er seine damaligen Kunstkollegen in den Schatten. Durch seine Fähigkeit statische Elemente in Werken aufzulösen, erhielten die Bilder eine auflockernde Vitalität. Das Werk Anatomie des Dr. Tulp ist ein gutes Beispiel wie es Rembrandt gelingt bei Gruppenbildern die einzelnen Charaktere separat darzustellen und trotzdem die einzelnen Charaktere in einem einheitlichen Ganzen zu verschmelzen. Auch bei den Charakteren selbst blieb Rembrandt nicht bei dem Bisherigen stehen.

Vielmehr erlaubte er sich einen distanzierteren Blick auf das Motiv - vielfach widersprach er damit entweder dem gültigen Schönheitsideal oder der offenkundigen Wirklichkeit. Auch bei seinen zahlreichen Selbstporträts beschönigte Rembrandt nichts. Im Gegenteil: Er malte sich durchaus mit Falten und schütterem Haar. Schon zu Beginn seiner Laufbahn fertigte er viele Bildnisse seiner selbst, vielleicht um verschiedene Emotionen zu studieren.

Dies kam ihm dann später sehr zugute. Rembrandts Landschaftsbilder weichen ebenfalls von den bis dahin bekannten ihrer Art ab. Dennoch sind sie in seinem Gesamtwerk nicht von der überragenden Bedeutung wie die beiden anderen Gattungen. Diese Werke entstanden vorwiegend in den Jahren zwischen 1636 und 1655. Sie zeigen meist Fantasielandschaften, also keine wirklich existierenden. Auf diese Weise gelang es Rembrandt, die Komposition nach seinen Vorstellungen zu gestalten, was bei einem tatsächlichen Abbild schwierig gewesen wäre.

So aber fügen sich alle Häuser, Bäume und die übrigen Dinge in das Gesamtkonzept ein.Rembrandts Fähigkeiten waren Zeit seines Lebens sehr begehrt und dies nicht nur in seiner Heimat in Holland. Im Gegensatz zu anderen Künstlern, die vollkommen neue Maltechniken kreierten und vielfach aneckten, waren Rembrandts Gemälde lediglich eine fein nuancierte Fortführung der bis dahin bekannten Werke. Dadurch entsprachen seine Gemälde zwar durchaus dem herrschenden Geschmack, waren aber dennoch feiner und eindrucksvoller gemalt.

Dennoch gab es natürlich Kunstkritiker, die mit der Kunst von Rembrandt nicht einverstanden war. Sie monierter sich darüber, dass er sich nicht komplett an die herrschenden Maltechniken hielt und somit seine Gemälde von verminderter Qualität waren. Hinzu kamen zahllose, meist frei erfundene Anekdoten aus seinem Leben, die ihn als letztlich schlechten Charakter zeigten. Die Sammler waren aber stets begeistert von Rembrandts Werk. Als im frühen 19. Jahrhundert auch das Bürgertum zu Ansehen und Wohlstand kam und sich echte Kunst leisten konnte, explodierte die Nachfrage nach seinem Werk geradezu.

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