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Bilder von Michelangelo

Michelangelo Buonarroti war der vollständige Name von Michelangelo. Er lebte von 1475 bis zum Jahr 1564. Wie seine Kunstkollegen war er den Menschen in aller Regel nur über seinen Vornamen bekannt. Weitere prominente Kollegen wie z.B. Leonardo und Raffael teilten das gleiche Schicksal wie Michelangelo. Michelangelo war an sich Gestalter von Statuen sowie von Grabmälern wie z.B. von der Pietà im Petersdom.

Michelangelos weltberühmtes Fresko Das Jüngste Gericht für die Wand über dem dortigen Altar schuf er nur auf Druck seines Auftraggebers, des Papstes Clemens VII., und zwar mehr als 20 Jahre, nachdem er die nicht minder bedeutenden Fresken zur Ausschmückung der Decke vollendet hatte. Dennoch ist es ein beredtes Beispiel für seine großartige Kunst. Lediglich vier Jahre, nämlich von 1508 bis 1512, benötigte Michelangelo, um die 520 Quadratmeter große Fläche der Decke in der Sixtinischen Kapelle mit Fresken zu bemalen.

Den Arbeitseinsatz dazu hatte er von Papst Julius II. erhalten. Der Künstler unterteilte das riesige Feld symmetrisch in mehrere Unterfelder, die er mit insgesamt 115 oft überlebensgroßen Figuren ausschmückte. Nach der ursprünglichen Vorstellung des Auftraggebers hätte Michelangelo lediglich die zwölf Apostel malen sollen. Nach kurzen Anfangsarbeiten konnte er seine Vorstellung von einer monumentalen Ausgestaltung aber durchsetzen.

Nach dem Abschluss der Deckenfresken in der Sixtinischen Kapelle widmete sich Michelangelo leidenschaftlich seiner eigentlichen Neigung, den Statuen, womit er sich auch zuvor schon beschäftigt hatte. Die Darstellung beginnt mit der Erschaffung des Lichtes, geht über die der Gestirne und der Pflanzen sowie der Trennung von Land und Wasser bis zur Erschaffung der beiden ersten Menschen und der Vertreibung aus dem Paradies. Schließlich folgen das Opfer Noahs, die Sintflut und die Trunkenheit des Erbauers der Arche.

Interessant ist der Umstand, dass Michelangelo mit dem letzten Thema begann und dann rückwärts vorging. Er stellte also die chronologische Abfolge auf den Kopf. Ab der Erschaffung Evas entwickelte sich seine Malweise noch weiter hin zum Monumentalen, und auch der Ausdruck der Charaktere wurde weitaus stärker. Die Erschaffung Adams ist übrigens eins der bekanntesten Motive aus diesem Zyklus, weil Gottes ausgestreckter Finger zum ersten Menschen hin vielfache Verwendung auf Postern und Postkarten fand und findet.

Diese zentralen Bildfelder werden ergänzt durch kleinere Medaillons mit Darstellungen aus dem Buch der Könige und zudem mythologischen Elementen. Weitere Szenen aus dem Alten Testament finden sich in den vier Ecken, die Michelangelo sehr geschickt so malte, dass sie von unten gut zu betrachten und vor allem zu erfassen sind. In den 14 Lünetten über den Fenstern brachte Michelangelo die Vorfahren Jesu unter. Ursprünglich malte er sie alle, entfernte später einige, weil er den Platz für das Altarbild benötigte.

Sein rastloser Geist und auch die Überzeugung, dass seine Werke niemals seinen Idealen von Formvollendung würden entsprechen können, beließ manches Teil unfertig. Erst im Jahr 1532 begann Michelangelo mit dem monumentalen Altarbild, das mit Recht zu seinen bedeutendsten Werken zählt. Und das, obwohl Michelangelo lieber mit Stein arbeitete. Der Grund hierfür ist bis heute nicht bekannt. Man vermutet, dass er weder Leonardo noch Raffael den Vortritt lassenn wollte, sein Gesamtbild in der Sixtiniischen Kapelle zu beeinflussen.

Als Michelangelo gerade mit seiner Arbeit anfing, wurde Paul III. der neue Papst. Dieser machte sich die Fähigkeiten von Michelangelo sehr zunütze, indem er Michelangelo mehr als sein Vorgänger unter Druck setzte, um seine eigenen Wünsche durchzusetzen. Das Werk Das Jüngste Gericht, das mehr als 400 Figuren umfasste, dauerte ganze 7 Jahre zu vollenden. Die lange Zeit hierfür liegt hauptsächlich daran, dass wie es sonst an sich üblich war, keine Schüler an dem Werk mitarbeiteten.

Die Zeitgenossen, insbesondere die kirchlichen Würdenträger, empfanden die vielfach nackt dargestellten Personen als obszön, weshalb man die anstößigen Teile später einfach übermalte. Mittlerweile sind sie aber weitgehend wieder freigelegt.Nachdem das Altarbild vollendet war, hatte Michelangelo für den Papst noch weitere Fresken anzufertigen, und zwar für seine Privatkapelle.

Dabei handelt es sich um die Bekehrung Pauli und die Kreuzigung Petri. Auch diese beiden Bilder sind Ausdruck seines meisterlichen Könnens. Das Schicksal der Apostel ist meisterhaft und mit starker Symbolik dargestellt. Kunstkritiker vermuten, dass es sich bei den beiden Schicksalen um Selbstbildnisse handelt. Michelangelo wollte zudem die Betrachter in den Bann ziehen, sie sogar erschrecken.

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