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Goya

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Bilder von Goya

Goya konnte zwar bereits in recht jungen Jahren zum spanischen Hofmaler bei Karl III. und danach bei Karl IV. aufsteigen und belieferte auch die royale Teppichmanufaktur mit Entwürfen. Aber zugleich stellte er sich offen gegen die Obrigkeit. Anlass dafür war in erster Linie seine Auffassung von Kunst und ihrer Darbietung, die sich der vertrauten Ansicht - vertreten durch die spanische Academia San Fernando - deutlich widersetzte.Nicht ein einziges Mal gelang es Goya auch nur eines seiner Bilder in der Academia auszustellen.

Hinzu kommt, dass zwischen den Hofmalern beträchtliche Rivalität herrschte. Diese war durch Neid auf Renommee geprägt und führte zu harten Wettkämpfen um die Aufträge am Hofe.Religiöse Themen wie etwa in den Fresken für Kirchen bestimmten partiell das künstlerische Werk Goyas. Hinzu kommen Porträts aus dem Hochadel und eher volkstümliche Motive auf den Entwürfen für die königliche Teppichmanufakturen. In seinen umfangreichen grafischen Werken in den 1970er Jahren griff Goya sehr derbe und partiell auch brutale Themen auf.

Gräueltaten aus dem Krieg waren dabei keine Seltenheit. Die meiste Aufmerksamkeit erlangte jedoch die freizügige Präsentation Die nackte Maja und erregte die Gemüter in der Öffentlichkeit und am Hof.Geprägt war Goyas artistische Vita besonders in den ersten Jahren durch die Lehrzeit bei dem Barockmaler José Luzán in Saragossa. Es ist aber bereits in den ersten Entwürfen für die Teppichmanufakturen eine deutliche Abkehr vom Rokoko-Stil höfisch orientierten Künstler zu erkennen.

Dargestellte Szenen vom Amüsement des gemeinen Volks widersprechen dem Spätbarock Stil mit seinen eher zierlich-vornehmen Darstellungen vom Treiben am Hofe Auch die Porträts der königlichen Familie zeigen die abgebildeten Personen nicht etwa künstlerisch überhöht und dem damaligen Geschmack entsprechend. Vielmehr erwecken in dem Werk Die Familie Karls IV. aus dem Jahr 1780 besonders der Souverän und seine Gattin den Eindruck, als seien sie ganz durchschnittliche Menschen.

Ob beide wirklich so und nicht alternativ ausgesehen haben, mag dahingestellt sein. Fakt ist hingegen, dass Goya bei diesen wie auch seinen übrigen Werken als nicht objektiver Beobachter der Szene gelten will. Und das hingegen deutet bei allen vorrangigen Widersprüchen auf eine aus dem Leben gegriffene Darstellungsweise hin.Das bereits erwähnte Bild Die nackte Maja und dazu Die bekleidete Maja entstanden in den Jahren 1800 bis 1803. Zufolge der nackten Präsentation von Menschen und der erstmaligen Darbietung von Schamhaar erregte das Gemälde großes Aufschauen und sorgte für Zorn.

Es widersprach den Vorstellungen der Kirche. Aus dem Grund musste sich Goya 1815 vor der Inquisition verantworten. Die Inquisition wollte den Namen des Auftraggebers ermitteln. Es ist allerdings nicht veröffentlicht, ob Goya den Namen preisgegeben hat. Bekannt ist durchaus, dass der Künstler von 1815 an nicht mehr königlicher Hofmaler war.Wie beschrieben eckte Goya mit seiner Kunstauffassung und seinen konträren Werken mehrfach an. Besonders seine Vorstellungen von Kirche und dem Leben entsprachen nicht dem vorherrschenden Gedankengut. Man kann Goyas Werke und seinen Stil heute als zaghaften Anbruch des Realismus aus dem 19. Jahrhundert werten.

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