Der Garten der Lüste von Hieronymus Bosch

Zu den wohl bekanntesten Werken von Hieronymus Bosch zählt das 1503/1504 entstandene Gemälde „Der Garten der Lüste“.  Es ist, wie auch die anderen Triptycha von Bosch, mit Ölfarbe auf Holz gemalt. Die Außenseite des Gemäldes zeigt die Welt am dritten Schöpfungstag, noch ausschließlich von Pflanzen bevölkert. Gleichsam im Nichts hängend ist der Globus von einem undurchdringlichen Dunkel umgeben und symbolisiert die Welt vor der Schöpfung.

Gottvater ist oben links im Gemälde, mit einem Buch in der Hand und gekröntem Haupt, zu sehen. Dabei hält er belehrend einen Zeigefinger hoch. Verteilt über die Flügel ist die Inschrift „Denn er, er sprach, und es geschah, er gebot und es stand da“.