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WISSEN ›› Biographie von Tizian
Biographie

Biographie von Tizian

Venus und Adonis von TizianTizian, der eigentlich mit vollständigen Namen Tiziano Vecellio hieß, ist einer der bedeutenden Vertreter der venezianischen Malerei. Als Maler war er ein europaweit gefeierter Künstler, der vom Kaiser Karl V. in den Adelsstand erhoben und zum Hofmaler ernannt wurde. Sein wohl bedeutendes Bild ist die „Himmelfahrt Mariä“ für eine Kirche in Venedig. Den Höhepunkt erreichte Tizian mit der „Madonna des Hauses Pesaro.“Neben Raffael war Tizian der erste Künstler, der seine Werke mit einer Signatur zeichnete. Diese wurde oftmals in die Gewänder der dargestellten Personen eingearbeitet und mit TICIANUS F. eingearbeitet.


Vor allem seine unglaublich vielschichtigen Porträts, die Aktmalerei und die Heiligenbilder waren, und sind heute von unschätzbarem Wert. Als ein Meister der Farbe führte er mit seinem Malerfreund Giorgione die breitschichtige Ölmalerei in Venedig ein. Das Schaffen von Tizian spannte den Bogen von lieblichen Bildern, berührende biblische Szenen bis hin zu einer bedrückenden Ausstrahlung. Dabei kamen brillant, glühende Farben zum Einsatz. Die weiblichen Gestalten in seiner Aktmalerei wurden durch ein goldrotes Haar in Szene gesetzt. Diese Farbe ist bis heute zu einem festen Begriff geworden und als „Tizianrot“ bekannt. Seine Akte waren wirklichkeitsgetreu und seine Porträts erfassten die Persönlichkeit. Die Werke von Tizian sind von einer unsagbaren Brillanz und Schönheit, die den Betrachter in ihren Bann zieht und ihn verweilen lässt. Kunstliebhaber aus aller Welt sind erfüllt von der Schönheit der Malereien, Zeichnungen und Grafiken.


Der Künstler durchlief während seiner Schaffenszeit unterschiedliche Phasen. In der Frühzeit wurden die Werke von Tizian von den Einflüssen seines Lehrers Bellini geprägt. Aber auch der Einfluss von Dürer und Giorgione sind spürbar. Sein eigener Stil ließ sich erst nach der Eröffnung seiner eigenen Werkstatt an seinen Werken erkennen. Die zweite Phase war von einer barocken Fülle und größerer Farbpracht geprägt. Während dieser Zeit entstand sein berühmtes Altarbild „Himmelfahrt Maria“ und Tizian wurde zum „Meister der Farben“ gekürt.


Seine Farbgebung beeinflusste die Malweise zukünftiger Generationen von Künstlern, aber auch seine Zeitgenossen wie Sustris und Tintoretto wurden davon geprägt. Hauptsächlich Porträts wurden in der dritten Phase des Künstlers erschaffen. Zu seinen Auftraggebern gehörte u.a. Kaiser Karl V. aber auch die Habsburger und der Hof von Urbino ließen sich porträtieren. In dieser Zeit erlangte Tizian den Ruf als hervorragender Kolorist. In den Spätwerken von Tizian sucht man die klare Umrisslinie und die geschlossene Bildoberfläche vergeblich. Stattdessen kommt die leidenschaftliche Pinselführung und Lichtinszenierung wie bei dem Gemälde „Dornenkrönung“ zum Ausdruck. Die leuchtenden Farben sind verschwunden, an ihrer Stelle ist nun ein dumpfer Braunton getreten. Der Einsatz einer einzigen Lichtquelle lässt die Licht-Schatten Gegensätze besonders gut hervortreten. Diesen Stilbruch sehen viele Kunsthistoriker als eine Rückkehr zu sich selbst.

Der Zinsgroschen von Tizian


Bei den Gemälden, die in den Galerien zu sehen sind, handelt es sich auch meist um Leihgaben von adligen Sammlerfamilien. Den Museen wird zwar ein Vorkaufsrecht eingeräumt aber diese können es immer seltener in Anspruch nehmen. Erst kürzlich hat der Herzog von Sutherland dem britischen Museum zwei seiner Tizianwerke zum Sonderpreis angeboten. Nicht selten werden die Gemälde des Künstlers bei Auktionen versteigert. Bekannte Namen wie Christie`s und Sotheby`s werden häufig mit diesen Auktionen betraut. Diese Werke werden dann zu Rekordpreisen gehandelt. Noch kann man die Werke von Tizian im Louvre, in der National Gallery und auch in der Dresdner Gemäldegalerie bestaunen und sich an der Schönheit seiner Werke ergötzen. Ein Originalgemälde von Tizian sein eigen zu nennen ist wohl für die meisten sterblichen unmöglich. Hier kann man sich nur mit einem edlen Kunstdruck behelfen.


Gerade weil Tizian ein so erfolgreicher Künstler war, werden noch heute weltweit Ausstellungen wie z. B. in Mailand oder Wien zu Ehren Tizians veranstaltet. Die Leihgaben für die Ausstellungen kommen aus aller Welt und besitzen nicht nur einen hohen materiellen Wert. Es wäre jammerschade, wenn einige bedeutende Werke dieses begnadeten Künstlers nicht mehr für alle Kunstliebhaber zur Verfügung stehen könnten und für immer bei Privatsammler verschwinden würden. Tizian starb im Jahr 1576 in Venedig an der Pest und war das einzige Opfer der Epidemie das kirchlich beigesetzt wurde.


 

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