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WISSEN ›› Biographie von Sandro Botticelli
Biographie

Biographie von Sandro Botticelli

Mystische Geburt von Sandro BotticelliSandro Botticelli (1445 – 1510) war seiner Heimatstadt Florenz tief verbunden. Hier wirkte er fast ausnahmelos, abgesehen von einem Aufenthalt in Rom, wo er die Wände der kurz zuvor erbauten Sixtinischen Kapelle bemalte. Die großen Gemälde zeigen verschiedene Szenen aus dem Leben Jesu und Moses‘, zudem sind die früheren Päpste abgebildet. Insgesamt sind Botticellis Gemälde geprägt von religiösen Themen, die auch auf Altarbildern zu sehen sind. Zudem widmete er sich allegorischen Darstellungen und solchen aus der griechischen Mythologie. Und schließlich genoss er als Porträtmaler größtes Ansehen. Diesen letzten Bereich hat er der Fürstenfamilie der Medici zu verdanken, die ihn förderte und auch protegierte.


Schon als eben 20-Jähriger malte Botticelli viele Marienbilder. Sie fanden zwar bereits großen Anklang, lassen aber die feine Kunst in der Darstellung vermissen. Sie zeigen deutlich den Einfluss seines ehemaligen Lehrers Lippi wie auch den der damals angesagten Maler Antonio Pollaiuolo und Andrea del Verrocchio. Während Botticelli prinzipiell als Kind seiner Zeit anzusehen ist, nämlich ganz der Frührenaissance und dem Humanismus verhaftet, zeigen seine späteren Bilder eine deutliche Rückbesinnung auf die Gotik. Sie manifestiert sich hauptsächlich in den feingliedrigen Frauengestalten, mit denen er das Weibliche quasi überhöht. Diese Zartheit, die auch in den dekorativen Elementen zum Ausdruck kommt, findet sich Jahrhunderte später im Jugendstil wieder.


Sandro Botticelli – Die Geburt der Venus als sein bekanntestes Bild

Vermutlich um das Jahr 1485 entstand das großformatige Gemälde Die Geburt der Venus. Da das Gesicht der Göttin dem der Simonetta Vespucci ähnelt, einer Geliebten Lorenzo de Medicis, vermuten einige Kunsthistoriker, das Bild sei eine Ehrerbietung an die bei einer Verschwörung einige Jahre zuvor getöteten Frau. Allerdings ist zu bedenken, dass Botticelli die meisten Frauen in seinem Spätwerk mit ähnlichen Zügen zeigte. Der leicht entrückte, versonnene Gesichtsausdruck scheint dem weiblichen Ideal Botticellis zu entsprechen. Speziell das Gemälde Die Geburt der Venus zeigt mit seinem regelmäßigen Aufbau und der betonten Linienführung deutlich gotische Züge. Die Thematik entspricht dagegen dem Geist der Frührenaissance, die bekanntlich besonders gerne Themen der Antike aufgriff.


Der Titel ist jedoch irreführend. Denn auf dem Gemälde ist die auf die Geburt der Venus folgende Szene dargestellt: Die schaumgeborene Göttin gelangt an die Küste Zyperns. Sie schwebt in einer Jakobsmuschel stehend über das Meer. Dabei sind im Gemälde einige Ungereimtheiten zu erkennen. So ist beispielsweise die Küstenregion sehr dürftig dargestellt. Und das Gebiet lässt sich keinesfalls eindeutig zuordnen. Vielmehr ist sogar eine Vegetation zu sehen, die es am Meer überhaupt nicht gibt. Darüber hinaus hätte die Muschel, in der die Venus steht, unter regulären Umständen nach vorne kippen müssen – schließlich belastet die Göttin sie nur an der Spitze. Aber die realistische Darstellungsweise lag Botticelli ohnehin fern. Ihm kam es auf das Thema als solches an, auf die Ausformung der Gestalten aus künstlerischer Sicht.


Die Geburt der Venus von Sandro BotticelliDie Venus sieht ähnlich aus wie vergleichbare Statuen aus der Antike. Mit den Spitzen ihres hellen Haares und einer Hand bedeckt sie ihre Scham, mit der anderen die Brust. Die Venus, die vielfach als Synonym für Erotik oder gar Sexualität gilt, ist auf Botticellis Bild trotz ihrer Nacktheit keusch und rein. Daher bezeichnet man sie auch als die Venus pudica, die keusche Venus.


Das Gemälde zeigt deutlich, dass es noch nicht der späteren Hochrenaissance angehört. Denn dort fand die perspektivische Darstellung ihre Vollendung. Bei Botticelli dagegen ist sie lediglich in den Uferausbuchtungen am rechten Bildrand angedeutet. Die Personen scheinen sich dagegen fast in einer Ebene zu befinden. In der Mitte die Venus, links der Windgott Zephir mit Flora, die beide für die Bewegung auf dem Wasser sorgen. Und rechts eine Hore, die der Schönheit ein Gewand reicht.


Trotz dieser scheinbaren Unzulänglichkeiten stellt Die Geburt der Venus ein Meisterwerk dar, das in der gesamten Malerei nahezu unerreicht ist. Zudem gilt es als die erste idealisierte Darstellung eines nackten Frauenkörpers seit der Antike.


 

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