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WISSEN ›› Biographie von Rogier van der Weyden
Biographie

Biographie von Rogier van der Weyden

Der heilige Lukas malt die Madonna von Rogier van der WeydenRogier van der Weyden galt schon zu Lebzeiten als einer der größten niederländischen Maler der Renaissance. Seine Bilder, in denen Heilige in liebevoller und realistischer Weise dargestellt werden, haben meist einen religiösen Inhalt. Kein anderer Maler des 15. Jahrhunderts außerhalb Italiens entwickelte so kompositorische und figurale Prinzipien. Rogier van der Weyden war ein Schüler des flämischen Malers Robert Campin. Nach seiner Übersiedelung nach Brüssel wurde Rogier van der Weyden zum Stadtmaler ernannt.


Mit seiner Kunst trat van der Weyden in die Fußstapfen der beiden Brüder van Eyck, ohne jedoch jemals ein Schüler von ihnen gewesen zu sein. Seine Aufträge erhielt Rogier van der Weyden von Philipp dem Guten, ausländischen Fürsten und dem niederländischen Adel. In der Mitte des 18.Jahrhunderts wurde sein Ruhm aufgrund des wechselnden Geschmacks fast völlig vergessen. In den folgenden 200 Jahren wurde sein Ruf umgebaut. Heute ist er so bekannt wie die van Eyck Brüder.


Durch den Verlust der Archive gibt es nur wenige bestimmte Tatsachen aus dem Leben Rogier van der Weyden. Viele seiner wichtigsten Werke wurden während des späten 17. Jahrhunderts zerstört. Selbstporträts hinterließ van der Weyden keine. Seine Werke weisen eine ungewöhnlich breite Palette an Farben und abwechslungsreichen Tönen auf, der sich in keinem Bereich auf der Leinwand wiederholt. Eines seiner Hauptwerke ist die „Kreuzabnahme“. Es handelt sich dabei um ein Mittelteil eines dreigeteilten Gemäldes. Die Porträts, die Rogier van der Weyden anfertigte, wurden immer im Halbprofil gehalten. Es existiert nur ein einziges signiertes Werk im historischen Museum in Bern und dies auch nur in einer Kopie als Wandteppich.


Eines seiner wohl attraktivsten Porträts ist wohl auch gleichzeitig das Älteste. Es handelt sich dabei um das Bildnis einer jungen Frau, welches in der Berliner Gemäldegalerie bestaunt werden kann. Dieses Frühwerk lässt die Experimentierfreude erahnen. Besonders beim burgundischen Adel war van der Weyden als Porträtist sehr beliebt. Seine Porträts stellten Adlige dar, die einen engen Kontakt zum burgundischen Hof hatten. Viele seiner Werke sind heute in Museen zu bewundern. Das staatliche Museum in Berlin beherbergt den "Johannesaltar“. Es ist ein kleines Triptychon, das in einer Mischtechnik auf Eichenholz gemalt wurde.


Die „heilige Katharina“ kann man im kunsthistorischen Museum in Wien bestaunen. Das aus 9 Tafeln bestehende Polyptychon "Das Jüngste Gericht“ war einst in der Kapelle des großen Armensaals des Hospitals in Beaune aufgestellt. Heute hängt es im Saal "Saint Louis“, dem Museum in einem Gebäudekomplex des Hospitals. Als ein Polyptychon wird ein Flügelaltar bezeichnet, bei dem der feststehende Altarschrein durch mehrere bewegliche Flügel geschlossen werden kann. Es kann sich dabei um zwei, vier oder mehrere bewegliche Flügel handeln. Weitere Werke des Künstlers sind z. B. „Altar der sieben Sakramente“, “Grablegung“, „Lukas-Madonna“ und „Maria mit Kind und den Heiligen Petrus“.


Anbetung der heiligen drei Koenige von Rogier van der WeydenErheblichen Einfluss hatte die kraftvolle und subtile Malerei von Rogier van der Weyden nicht nur auf die europäische Malerei in Deutschland und Frankreich. Auch Italien und Spanien wurden durch die religiösen Vorstellungen und die expressive Malerei beeinflusst. Einfluss hatte von Weyden auch auf den deutschen Kupferstecher Schongauer, dessen Drucke in ganz Europa verbreitet wurden. Indirekt hatte Schongauer dazu beigetragen, dass der Stil von van den Weyden sich verbreitete.


Eine Ausstellung zu Ehren von Rogier van der Weyden erfolgte bereits kurz nach seinem Tod. Weitere Ausstellungen folgten. So hatte z. B. das Museum M in Belgien im November 2008 eine Ausstellung der Werke von van Weyden geplant. Zeitgleich erfolgt in Frankfurt und Berlin eine Rogier-Schau. Das Städel Museum in Frankfurt und die Gemäldegalerie in der Stadt Berlin verfügen über unvergleichliche Bestände des Meisters. Zahlreiche Leihgaben aus aller Welt, wie Paris, Madrid, London und Petersburg ergänzten die Ausstellung.


Viele der gezeigten Werke wurden noch nie zuvor ausgeliehen. Die meisten davon konnten erstmalig in einer Ausstellung bewundert werden. Die Ausstellung wurde von der Deutschen Bank AG gefördert. Rogier van der Weyden starb 1464 in Brüssel. Er wurde in der St. Gudula Kirche, die heute als St. Michaelis-Kathedrale bekannt ist, begraben. Van der Weyden war sehr berühmt und Zeit seines Lebens recht wohlhabend.

 

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