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WISSEN ›› Biographie von Raffael
Biographie

Biographie von Raffael

Sixtinische Madonna von RaffaelRaffael zählt zu den bedeutendsten Malern der Renaissance. Im Verlauf seines nur 37 Jahre dauernden Lebens schuf er großartige Meisterwerke, die ganz dem Ideal seiner Zeit, der Hochrenaissance, verschrieben waren. Daneben betätigte er sich auch als Architekt – in Rom war es seine Ausgabe, den Bau des Petersdoms zu leiten und zu beaufsichtigen. Das bekannteste seiner Bilder ist zweifelsfrei Die Sixtinische Madonna, die er in den Jahren 1512/13 für den Hochaltar der Klosterkirche San Sisto in Piacenza malte.


Raffael – geniale Bilder bereits in jungen Jahren

Schon während seiner Ausbildung bei Pietro Vanucci in Perugia, die er bereits als Zehnjähriger begann, arbeitete er an Werken mit, die später zu großer Berühmtheit gelangten. Und sein erstes eigenständiges Bild, Die Kreuzigung, entstand 1502, als er noch keine 20 Jahre alt war. Keine zwei Jahre später schuf Raffael mit dem Gemälde Die Vermählung der Maria ein Werk, das mit Recht zu den Meisterwerken der Renaissance, wenn nicht der Malerei überhaupt zählen darf. In Florenz, wohin er im selben Jahr zog, konnte er die Einwohner mit seinen Gemälden begeistern. Die zahlreichen Verkäufe ermöglichten ihm ein finanziell sorgloses Leben. Anders als der etwas ältere Leonardo da Vinci, der ebenfalls in Florenz tätig war und beste Kontakte zu den führenden Herrscherhäusern seiner Zeit unterhielt, kamen Raffaels Kunden aus dem Adel und der vornehmen Bürgerschaft. Dies hatte den Vorteil, dass er weit weniger von dem Wort der Mächtigen abhängig war.


Zugleich führte er seine Studien fort und orientierte sich an den alten Meistern. Insbesondere Fra Bartolomeo inspirierte ihn in Bezug auf die Komposition der Gruppenbilder. Raffaels Bilder sind zwar nahezu symmetrisch oder zumindest sehr harmonisch aufgebaut, strahlen aber dennoch eine leichte Bewegung aus, die den Betrachter bis heute fasziniert. Als Raffael im Jahr 1508 zum Vatikan kam, wohin ihn Papst Julius II. berufen hatte, wuchs sein Bekanntheitsgrad schnell; denn die offenkundige Bevorzugung und Wertschätzung, die ihm von höchster Stelle zuteilwurden, sprachen sich schnell herum. Neben dem Auftrag, als Baumeister für den Petersdom zu fungieren, sollte Raffael die päpstlichen Privaträume, die Stanzen, mit Gemälden ausschmücken. So malte er zwischen 1509 und 1517 Bilder aus dem Bereich der Antike (Der Parnass, Die Schule von Athen) sowie Darstellungen, die religiöse Motive vor dem aktuellen politischen Hintergrund darstellen (Die Messe von Bolsena, Die Befreiung Petri).


Triumph der Galatea von RaffaelRaffael – Bilder mit vorwiegend religiösem Hintergrund

Vor allem religiöse Motive lagen Raffael sehr am Herzen, was wohl auch dem Zeitgeist entsprach. Kreuzigungsszenen, sonstige Darstellungen aus dem Leben Jesu und insbesondere die Bilder der Jungfrau Maria sind es, mit denen er zu Berühmtheit gelangte. Noch heute stellen sie wichtige Dokumente der Renaissance dar. Speziell die Marienbildnisse waren bei seinen Kunden äußerst beliebt. Die Sixtinische Madonna, die Raffael 1512/13 als knapp 30-Jähriger schuf, ist eins seiner berühmtesten Werke. Und das längst nicht ausschließlich wegen der beiden Putten, die am unteren Bildrand zu sehen sind. Denn dieser Ausschnitt ist heute ein beliebtes Motiv auf Postkarten und Postern. 


Vielmehr gilt das Gemälde auch in der Kunstszene als bedeutendes Meisterwerk. Hier hat Raffael die gesamte Komposition so ausgeführt, dass der Blick des Betrachters immer wieder auf die Madonna im Zentrum fällt. Sie steht mit dem Jesuskind auf dem Arm in der Mitte und blickt den Betrachter an. Die demütig kniende Frau am rechten Rand verschmilzt fast mit dem grünen Vorhang, der das Gemälde nahezu symmetrisch aufteilt, und blickt zu den beiden Putten unten. Diese wiederum sehen hinauf zu Maria und zur Figur links, die Papst Sixtus II. darstellt und doch eher die Gesichtszüge des Auftraggebers Julius II. aufweist. Er blickt Maria und Jesus an und zeigt gleichzeitig aus dem Bild hinaus. Da das Gemälde an seinem ursprünglichen Ort gegenüber eines Kruzifixes aufgestellt war, beinhaltet diese Geste den Tod Jesu.


Die Blickrichtungen der einzelnen Figuren lenken das Auge des Betrachters immer wieder auf die zentrale Gestalt der Maria. Die Strenge und besonders die Ernsthaftigkeit der Thematik sind vollendet dargestellt. Zugleich beinhaltet das Bild bei aller Statik doch eine gewisse Lebendigkeit. Der Hintergrund des Gemäldes schließlich scheint aus kleinen Wolken zu bestehen – so zeigt er sich zumindest aus der Ferne. Tatsächlich jedoch handelt es sich um eine Vielzahl kleiner Engelsknöpfe, die das Motiv am unteren Bildrand gekonnt weiterführen.


 

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