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WISSEN ›› Biographie von Pieter Bruegel dem Älteren
Biographie

Biographie von Pieter Bruegel

Die Jäger im Schnee von Pieter Bruegel der ÄlterePieter Bruegel der Ältere (um 1525/1530 – 1569) ist heute den meisten Menschen durch seine Bilder bekannt, die das bäuerliche Leben darstellen. In diesem Genre erreichte er eine Meisterschaft, die bis heute nahezu unerreicht ist. Obwohl Bruegel zumindest von seinen Lebensdaten her eindeutig der Renaissance zuzurechnen ist, vervollkommnete er die Bauernmalerei, die thematisch doch nur wenig mit dieser Epoche gemein hat. Dennoch: Bruegel lediglich auf diese Thematik zu reduzieren, würde dem Maler keineswegs gerecht. Zu seinem umfangreichen Werk zählen ebenso religiöse Motive, Landschaftsmalereien und allegorische Darstellungen.


Pieter Bruegel der Ältere – Bilder mit oft nur vordergründiger Lebensfreude

Bruegel durfte sich der Förderung durch hochrangige Persönlichkeiten sicher sein. Dies verschaffte ihm und seiner Familie ein Leben in angemessenem Wohlstand. Der Maler orientierte sich lange Zeit an seinem großen Vorbild Hieronymus Bosch, von dem er insbesondere die lebhafte Bildersprache vielfach kopierte. Und dieser Aspekt zeigt deutlich, dass die fröhlich wirkenden Menschen keineswegs ganz so lustig sind, wie es auf den ersten Blick erscheint. Bruegel malte zwar nicht von den Abgründen des menschlichen Charakters, aber hier und da flossen doch bedrohliche oder zumindest bedrückende Momente ein.


Die Bauernhochzeit von 1568 gilt als eins der Meisterwerke Bruegels. Und tatsächlich beinhaltet dieses Gemälde, das er kurz vor seinem Tod schuf, viele Elemente, die ihn mit Recht so populär machten. Die feiernde Hochzeitsgesellschaft beschäftigt sich in erster Linie damit, Speisen und Getränke zu sich zu nehmen. Das Gemälde verströmt Heiterkeit und Harmonie, zumindest auf den ersten Blick. Mit Recht weisen jedoch einige Kunsthistoriker auf Unstimmigkeiten hin. So scheint der vordere Träger einen dritten Fuß zu haben, dessen zierlicher Schnallenschuh überhaupt nicht zu der sonst eher rustikalen Bekleidung der abgebildeten Menschen passt. Und auch das große gezimmerte Brett, auf dem die hereingetragenen Teller stehen, müsste in Wirklichkeit kippen, weil die Griffe viel zu weit links angebracht sind.


Dass Bruegel solche Ungenauigkeiten übersehen hat, scheint unwahrscheinlich. Denn immerhin hat er ganz offenkundig auch in anderen Bildern nicht auf ähnlich kontroverse Details verzichtet. Ob er mit diesen Hilfsmitteln den scheinbar fröhlichen Eindruck relativieren wollte, ist indessen ungeklärt.


Peter Bruegel – meisterliche Bilder mit vielen Menschen

Bei dem Gemälde Die Bauernhochzeit sind sehr viele Personen abgebildet, die jedoch ein harmonisches Ganzes bilden. Vielleicht hat sich der Maler diese Fertigkeit ebenfalls durch das Studium der Darstellungen seines Vorbilds Hieronymus Bosch angeeignet. Seine wahre Vollendung findet diese Gestaltung in dem Gemälde Die niederländischen Sprichwörter aus dem Jahr 1559. Die mehr als 100 Personen bilden auch hier eine Einheit, obwohl ihre unterschiedlichen Charaktere sehr gut ausgebildet sind.


Die niederländischen Sprichwörter von Pieter Bruegel der ÄltereEs war damals durchaus üblich, sich mit Redewendungen zu beschäftigen, wie einige Schriften von Erasmus von Rotterdam und Rabelais zeigen. Dass jemand sich so intensiv damit befasste, wie Bruegel es in diesem Gemälde tat, war allerdings ungewöhnlich.


Auf den ersten Blick scheint es sich bei dem Bild Die niederländischen Sprichwörter um das vorwiegend heitere Leben einer Dorfgemeinschaft zu handeln.  Die genaue Deutung zeigt indessen eine gottlose, verkehrte Welt (die auf dem Kopf stehende Weltkugel auf dem Hausdach links), die voll ist von Sünden und Boshaftigkeiten. Im Zentrum des Bildes sitzt der Teufel unter einem blauen Baldachin – er regiert die Welt. Eine solch kritische Haltung dem Wesen des Menschen gegenüber war damals keineswegs ungewöhnlich, sondern vielmehr weit verbreitet. Vermutlich ist dies einer der Gründe dafür, dass sich die Künstler der Renaissance verstärkt auf die scheinbar so gute und beinahe ideale Antike besannen.


Die für die Renaissance so typische perspektivische Darstellungsweise findet sowohl in der Bauernhochzeit als auch in den Sprichwörtern zwar nicht unbedingt ihre Vollendung, ist aber dennoch anschaulich ausgearbeitet. Und dass die Pfannkuchen oben links frontal zu sehen sind, dürfte lediglich als ein bewusster Hinweis auf die Unzulänglichkeiten unseres Daseins zu verstehen sein.


 

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