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WISSEN ›› Biographie von Paul Gaugin
Biographie

Biographie von Paul Gaugin

Zwei Maedchen mit Mangoblueten von Paul GauguinEugène Henri Paul Gauguin (1848 – 1903) darf als Wegbereiter der modernen Malerei gelten – vom Impressionismus hin zum Expressionismus. Sein künstlerisches Werk beinhaltet vorwiegend Gemälde, aber der Maler beschäftigte sich zudem mit Holzschnitten, Keramiken und Holzplastiken. Inzwischen reduzieren ihn viele Menschen auf seine Bilder aus der Südsee – Gauguin verbrachte tatsächlich viele Jahre seines Lebens besonders auf Tahiti und wählte auch zuvor vereinzelt Themen aus dieser Region. Ihn jedoch lediglich als Südseemaler zu apostrophieren, würde ihm und seinem Werk nicht gerecht.

 

Paul Gauguin – erste Bilder im Stil des Impressionismus

Als Maler begann Paul Gauguin erst relativ spät. Im Alter von 24 Jahren absolvierte er zunächst eine Banklehre und war danach erfolgreich auch als Börsenspekulant tätig. Seine ersten Bilder stammen aus dieser Zeit; sie waren noch ganz im Stil des inzwischen sehr populären Impressionismus gemalt. Eins seiner ganz frühen Werke fand sogar allgemeinen Anklang: Er durfte es im Salon de Paris ausstellen – eine Auszeichnung, die nur wenigen der später als fortschrittlich bekannten Künstler zuteilwurde. Es handelt sich um Sous-bois à Viroflay von 1876, eine kleine Landschaftsmalerei, die sich bereits deutlich von den bis dahin angesehenen Theorien abhob und eine nahezu realistische Landschaft gestaltet – entgegen der bislang üblichen idealistischen. Auch die Maltechnik zeigt bereits deutliche Tendenzen des Impressionismus.


Diesen Malstil verfeinerte und perfektionierte Gauguin, als er mit führenden Malern des Impressionismus zusammentraf.  Die Gemälde dieser Zeit zeigen die ineinanderfließenden Formen und die ganz besondere Maltechnik, die durch feinste Pinselstriche unterschiedlicher Farben zustande kommt. Als er nach dem Börsencrash von 1882 seine Banktätigkeit aufgeben musste, entschloss er sich, seinen Lebensunterhalt ausschließlich mit der Malerei zu verdienen – die ersten Erfolge ermunterten ihn zu diesem Schritt. Seine Launenhaftigkeit und seine Kompromisslosigkeit erschwerten sein Dasein allerdings beträchtlich, und in den Folgejahren konnte er nur sehr schlecht von Bildverkäufen leben.


Paul Gauguin – neue Maltechnik seiner Bilder ab 1891

Gauguin entwickelte zwischen 1888 und 1891 einen ganz eigenen Malstil, den er bis zu seinem Tod beibehielt. Kunstkritiker bezeichnen ihn als Symbolismus oder Primitivismus. Er strebte die ganz schlichte Darstellung an, wie er sie bei den einfachen Kulturen sah oder zumindest zu sehen glaubte. Demnach galt es, nicht etwa die Natur abzubilden, wie sie sich ihm darstellte, sondern vielmehr das auszudrücken, was sie in ihm selbst an Gedanken und Gefühlen hervorrief. Dazu galt es, die Umgebung deutlich zu vereinfachen. Es war für ihn notwendig, die einzelnen Formen nicht ineinanderlaufen zu lassen, sondern sie vielmehr streng voneinander abzugrenzen, und zwar mit dem Mittel der Farben. Auch auf die Schatten, wie sie in der Natur vorkommen, verzichtete er zunehmend, wie er auch die Räumlichkeit aufhob. Alle gemalten Elemente scheinen sich in einer einzigen Ebene zu befinden, wobei die unterschiedliche Perspektive vollkommen aufgehoben ist.


Tahitianische Frauen am Strand von Paul GauguinPaul Gauguin – seine Liebe zu fernen Ländern

Die Hoffnung, irgendwo das ursprüngliche Leben zu finden, trieb Paul Gauguin rastlos umher. In der Bretagne suchte er vergeblich danach. Und seine Reise nach Panama endete in einem vorwiegend finanziellen Fiasko. Dennoch: Die Hoffnung doch irgendwo seine Träume verwirklichen zu können, ließ ihn weitersuchen. Schon lange hatte er von dem einfachen Leben auf Tahiti geträumt. Dort angekommen musste er indessen feststellen, dass auch hier bereits eine starke Europäisierung stattgefunden hatte. Zudem waren die westlichen Missionare darum bemüht, die letzten Reste der tahitianischen Eigenständigkeit zu vernichten. Und das komfortable Leben der Kolonialherren auf Kosten der einfachen Bevölkerung entsetzte dem Maler – immer wieder geriet er mit der Obrigkeit aneinander.


Trotz dieser Enttäuschungen blieb er bis zu seinem Tod auf Tahiti. Seine Bilder aus dieser Zeit sind die bekanntesten seines Werks. Sie zeigen nicht etwa das tatsächliche Leben dort, sondern vielmehr das seiner Idealvorstellungen, nämlich das in Wirklichkeit niemals gefundene Paradies. Hier in der Südsee vervollkommnete er sein Farbkonzept. Die strahlende Umgebung erlaubte es ihm, leuchtende Farben zu verwenden, die er sehr effektvoll nebeneinandersetzte, oft genug auch durch die Kombination von Komplementärfarben. Zu den bevorzugten Themen zählt in erster Linie das einfache Leben der Bevölkerung, das er allerdings stark idealisierte. Daneben wählte er Szenen aus der Bibel, die er in die Südsee verlagerte – der Obrigkeit zum Trotz. Auch die tahitianischen Mythen versuchte er abzubilden, obwohl es kaum noch mündliche Überlieferungen und schon gar keine schriftlichen Aufzeichnungen gab.


 

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