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WISSEN ›› Biographie von Lucas Cranach dem Jüngeren
Biographie

Biographie von Lucas Cranach

Christus und die Ehebrecherin von Lucas Cranach dem JüngerenLucas Cranach der Ältere (um 1475 – 1553) war ein äußerst produktiver Maler der Renaissance. Bekannt ist er heute vorwiegend wegen seiner Porträts berühmter Zeitgenossen wie etwa der Kurfürsten und der Reformatoren. Aber aus seiner Werkstatt stammen ebenfalls allegorische Darstellungen und Altarbilder. Zudem gehörte die Grafik zu seinem Metier, die allerdings heute weniger beachtet ist. Die ungeheure Produktivität Cranachs ist nur dadurch zu erklären, dass er seine Werkstatt bestens organisiert hat.


Dabei ging er nach dem Prinzip vieler seiner italienischen Kollegen vor. So bewahrte er Muster seiner Arbeiten auf und benutzte diese Vorlagen für spätere Gemälde. Bei Porträts berühmter Persönlichkeiten etwa veränderte er deren Aussehen im fortgeschrittenen Alter lediglich durch ergraute Haare, einen anders gestalteten Bartwuchs oder durch ein paar zusätzliche Falten. Anders, aber nicht weniger effizient, ging Cranach bei Altarbildern vor. Hier gibt es eine Vielzahl kleinformatiger Entwürfe, die er bei dem endgültigen Werk wie bei einem Baukasten austauschen konnte.  Zudem besaß Cranach allein schon aufgrund seines Renommees sehr viele Schüler und Helfer, die alle streng diszipliniert dieselben Techniken zu verwenden hatten wie der Meister selbst. Somit ist bei einigen Gemälden der jeweilige Künstler heute nicht mehr eindeutig auszumachen.


Lukas Cranach – Hofmaler bei den Kurfürsten

Von Friedrich dem Weisen wurde Lukas Cranach 1505 zum Hofmaler für die fürstliche Residenz ernannt. Diesen Status behielt der Künstler auch unter den beiden Nachfolgern bei. Diese exponierte Stellung ermöglichte ihm ein ansehnliches Einkommen – als Folge nehmen die Darstellungen dieser hohen Herren einen breiten Raum in seinem Werk ein. Dies hinderte den Meister jedoch nicht daran, auch andere Herrscher zu malen. So war er für Kaiser Maximilian I. ebenso tätig wie für andere Adelige auch aus den niedrigeren Rängen. Zudem machte er aus seiner Sympathie für die Reformation keinen Hehl.


Waren seine Dienstherren auch dem katholischen Glauben verpflichtet, pflegte er doch zudem intensive Kontakte zu Melanchthon und Luther, mit dem ihn beinahe eine Art Freundschaft verband. Die Bibelübersetzung von 1522 ist sogar mit Illustrationen von Cranach versehen. Da aber weder die eine noch die andere Seite Einwände erhob, was für die damalige Zeit keineswegs als selbstverständlich gelten durfte, und auch Cranach selbst durchaus zufrieden mit der ambivalenten Haltung war, blieb er weiterhin für beide Seiten tätig. Er trug dazu bei, die Gedanken der Reformation weiterzutragen und zugleich dem Katholizismus zu huldigen.


Porträt einer Frau von Lucas Cranach der JüngerenLukas Cranach – thematische Neuerungen in seinen Bildern

Die Grundlagen der Malerei erlernte Lukas Cranach in der Werkstatt seines Vaters. Allerdings nahm er auch viele andere Einflüsse auf und entwickelte einen ganz eigenen Stil, der ganz offenkundig seinen Auftraggebern zusagte. In Nürnberg traf er mit Albrecht Dürer zusammen, von dem er einige Stilelemente übernahm, sie aber zugleich verfeinerte. Vor allem folgte er nur ganz kurz dem Ideal der durch die italienische Klassik geprägten Formen. Dennoch gilt er als Begründer der sogenannten Donauschule, einer Stilrichtung, die erstmals auch die Landschaft in die Bilder mit einbezog. Personen im Freien abzubilden, war bis dahin vollkommen unbekannt.


Bei Cranach und den weiteren Vertretern dieser Richtung handelte es sich allerdings nicht um die naturgetreue Abbildung, sondern es kam eher auf den Symbolgehalt an. Bei einer Kreuzigungsszene etwa ist der Himmel mit bedrohlich wirkenden Wolken verhangen. Und Cranachs Ruhe auf der Flucht spielt sich in einem Wald ab, wobei es fraglich erscheint, ob es am echten Schauplatz tatsächlich tannenähnliche Bäume gegeben hat. Wichtig war indessen der friedvolle Eindruck. Dennoch befinden sich fast alle im Porträt abgebildeten Personen bei Cranach in einem Innenraum – der Hintergrund ist schlicht dunkel und betont damit den jeweiligen Charakter. Zudem entwickelte Cranach als absolutes Novum seiner Zeit die allegorische Aktdarstellung – keusch und dennoch lasziv.


 

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