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WISSEN ›› Biographie von Jean François Millet
Biographie

Biographie von Jean François Millet

Eine Schäferin und ihre HerdeJean-François Millet war ein französischer Maler und einer der führenden Künstler der Schule von Barbizon. Die Schule von Barbizon war keine Schule im klassischen Sinn. Es war eher ein Zusammenschluss französischer Landschaftsmaler, die die akademische Lehre zugunsten eines unmittelbaren Zugangs zur Natur ablehnten.


Seine ersten künstlerischen Studien nahm Jean-François Millet bei den Künstlern Alfred Mouchel und Jean-Charles Langlois auf. Von der Gemeinde Cherbourg erhielt er ein Stipendium das ihm ermöglichte seine Studien an der École des Beaux-Arts in Paris bei Paul Delaroche fortzusetzen. Jean-François Millet studierte u.a. die alten Meister Michelangelo und Nicolas Poussin und fertigte Zeichnungen an.


Seine Werke, die zwischen 1841 und 1847 entstanden waren Porträts von Familienangehörigen, Persönlichkeiten aus Cherbourg und mythologischen Szenen. Seine mythologischen, stilistisch an das Rokoko angelehnten Szenen fanden jedoch keinen Anklang beim Publikum. Erst mit seinem Bild „Ödipus“ war das Interesse geweckt und er bekam die Zustimmung durch den Kritiker Théophile Thoré. Dieses Bild war das Letzte in der Schaffensphase. Fortan widmete sich Jean-François Millet dem Zeichnen der harten bäuerlichen Arbeitswelt. Er entdeckte den Stimmungszauber der Felder und Äcker, die er in seinen Bildern verarbeitete.


Seinem späteren Biografen Alfred Sensier begegnete Jean-François Millet 1850. Mit ihm schloss er einen Vertrag und wurde in der Folgezeit mit Malmaterial und Geld beliefert. Im Gegenzug dafür liefert Jean-François Millet Zeichnungen und Gemälde. Seine Werke wurden von Sensier an Privatpersonen und Kunsthändler vermittelt. Jean-François Millet zeichnete seine Figuren, wie er sie sah. Sein erstes Werk „Der Getreideschwinger“ entstand noch vor seinem Umzug nach Barbizon. Im Jahre 1848 sorgte sein Gemälde „Der Kornschüttler“ für Aufregung. Er stellt die bäuerliche Arbeit als harte, mühsame Arbeit dar, die auch die Armut und Entbehrungen zeigte.  Kunstfreunde nahmen es mit Begeisterung auf, während die bürgerlichen Kreise mit Abscheu reagierten. Der republikanische Minister Ledru Rollin hat dieses Bild käuflich erworben. In seinen Bildern erschienen die Figuren in gedeckten Farben. Meist wurden sie in braunen, blauen und zum Teil grauen Farben gemalt. Seine Skizzen, die zum Teil im Freien erstellt wurden, verarbeitete Jean-François Millet in seinem Atelier.


Eines seiner bekanntesten Bilder ist „Die Ährenleserinnen“. Dieses Bild zeigt das tägliche Überleben der armen Leute. Ein warmes, goldenes Licht steht im Gegensatz zu den dunklen hausbackenen Kleidern der Frauen und am Horizont, die untergehende Sonne mit dem Bauernhof. „Die Ährenleserinnen“ ist ein Bild, das das ländliche Proletariat darstellt. Frauen werden mit krummen Rücken und auf den Boden gerichteten Blick gezeigt, die die letzten übriggebliebenen Ähren auflesen. Im Kontrast dazu steht der reiche Ernteertrag, mit Heuschobern, Garben und Wagen in der Ferne. Gang zur Arbeit von Jean Francois Millet


Im Jahre 1863 wurde Jean-François Millet stark von seinem Freund Théodore Rousseau beeinflusst und malte von da an Landschaftbilder. So entstanden Werke wie „Frühling“, Landschaft mit Jupiter“ oder „Frühlingslandschaft mit Regenbogen“. Die Verwendung des Lichts war nie zufällig, sondern eher mystisch gewählt. Aber auch Jean-François Millet war eine Inspirationsquelle. So findet man Bezugspunkte in Claude Monets Gemälden wieder. Auch Vincent van Gogh erwähnte Millets Arbeiten in seinen Briefen an seinen Bruder Theo. Im Rahmen einer Weltausstellung in Paris fand 1867 die erste Retrospektive Jean-François Millet statt. Viele seiner Bilder und Werke kann man heute vor allem im Musée d'Orsay und Louvre in Paris bewundern. In der National Gallery in London ist “Der Kornschwinger” und Museum of Fine Arts in Boston „Der Sämann“ zu bewundern. 


Seine letzten Jahre waren geprägt von Erfolg und Anerkennung, bevor er im Jahre 1875 starb. Seine eigene Kunstsammlung bestand hauptsächlich aus Zeichnungen und Graphiken. Er erwirbt Zeichnungen aus dem Nachlass von Eugène Delacroix und später die Gemälde von seinem Freund Rousseau. Auch neuzeitliche Druckgraphiken von Dürer und Holbeins gingen in seinen Besitz über. 1968 wurde Jean-François Millet zum Ritter der Ehrenlegion ernannt und ein Ehrenmitglied der "Société libre des Beaux-Arts" in Brüssel.


Den ersten offiziellen Auftrag, die Ausmalung der Kapelle im Panthéon in Paris, konnte Jean-François Millet nicht beenden. Jean-François Millet wurde auf dem Friedhof Chailly-en-Bière begraben, wo auch sein Freund Théodore Rousseau bestattet wurde.

 

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