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WISSEN ›› Biographie von Hieronymus Bosch
Biographie

Biographie von Hieronymus Bosch

Der Heuwagen (Detail) von Hieronymus BoschHieronymus Bosch (1450 – 1516) stammte aus einer Malerfamilie, die zuletzt im niederländischen ‘s-Hertogenbosch lebte und diesen Beruf seit Generationen ausgeübt hatte. Seinen ursprünglichen Namen Jeroen (auch Jheronimus) Anthoniszoon van Aken (die Vorfahren stammten aus Aachen) passte er seiner Geburtsstadt an. Ebenso wie seine Brüder absolvierte Bosch eine Lehre in der väterlichen Malerwerkstatt, bevor er sich selbstständig machte und erfolgreich malte.


Dabei kamen ihm die Kontakte zugute, die er in der Liebfrauenbruderschaft knüpfte. Denn dort waren vorwiegend hochrangige Persönlichkeiten zugelassen, die ihrerseits mit den höchsten Kreisen aus Adel und Gesellschaft verkehrten. Entsprechend erhielt er seine wichtigsten Aufträge durch den Fürsten der Niederlande, dem Erzherzog Philipp dem Schönen.


Hieronymus Bosch – Bilder als Spiegelbild seiner Auffassung vom Leben seiner Zeit

Die Zeit des ausgehenden Mittelalters bestimmte mit ihren Umwälzungen das Leben und das Werk des Hieronymus Bosch. Die Macht der herrschenden Fürsten war auf ihrem Höhepunkt angelangt. Daneben gab es eine Art wirtschaftlichen Neubeginns und zugleich den Wunsch, die zügellosen Sitten des Mittelalters zu regeln. Entsprechend wandte sich Bosch verstärkt gegen das unmoralische Leben, geißelte aber ebenso generell nahezu alle Auffassungen seiner Mitmenschen.

 

Hieronymus Bosch – kraftvolle Symbole in seinen Bildern

Für Bosch waren die Menschen weitgehend böse. Diese Eigenschaft stellte er mithilfe zahlreicher Symbole dar. Dabei nutzte er die schon längere Zeit bekannten und recht beliebten Bestiarien – zoologische Sachbücher, in denen Tiere, auch exotische, anhand ihrer typischen (vermeintlichen) Eigenschaften dargestellt waren. Daneben finden sich darin auch Fabelwesen: Dämone, Gnome, Drachen sind furchterregend abgebildet. Diese Darstellungen griff Bosch auf und entwickelte sie in seinem Sinn weiter. Denn er suchte das Böse im Menschen aufzuzeigen. Er stellte fast ausnahmslos die Tiere als Bestien dar; und oft genug haben seine Menschen Tierköpfe.


Dabei bediente er sich einer lebhaften Symbolik. Zwar sind von Bosch keine schriftlichen Notizen erhalten, aber durch Vergleiche der einzelnen Bilder lassen sich zumindest einige deuten. So steht der Bär etwa für die Todsünde Zorn, die Kröte je nach ihrer Platzierung am Menschen für allgemeine Verdorbenheit, Hochmut oder Wollust. Die Eule hat bei Bosch nichts mit dem antiken Sinnbild der Weisheit zu tun, vielmehr steht sie als Symbol für Unbarmherzigkeit und geistige Blindheit. Auch dingliche Symbole sind in Boschs Bildern zu finden. So deutet etwa der umgestülpte Trichter auf dem Kopf eines Menschen darauf hin, dass sich diese Person vom Himmel und dessen Güte abschirmt. Und mit etlichen Gegenständen bildete er die Wollust ab, so etwa mit dem Fass mit Spund, einem Pfeil, einem Krug mit Stock oder auch mit dem Dudelsack.


Jüngstes Gericht (Mittelteil des Triptychons) von  Hieronymus BoschHieronymus Bosch – sein bekanntestes Bild: Garten der Lüste

Erhalten sind von Bosch lediglich wenige Bilder, und zwar diejenigen, die er auf Holz gemalt hatte. Und das sind in erster Linie die weltberühmten Triptychen Garten der Lüste und Heuwagen. Bei einem Triptychon handelt es sich um eine dreiflügelige Holztafel, deren Mittelteil zugeklappt werden kann. Dann ist nur noch der Außenbereich mit einem meist völlig andersgearteten Bild sichtbar. In den meisten Fällen dienen die Triptychen als Altarbilder. Im Falle des Hieronymus Bosch ist diese Verwendung aufgrund der Motive jedoch unwahrscheinlich. Viel eher ist anzunehmen, dass sie für Erbauung oder Belehrung von weltlichen Personen gedacht waren.


Der Garten der Lüste steht auf den ersten Blick ein wenig außerhalb der Weltvorstellung Boschs. Denn der Mittelteil, eben dieser Garten, zeigt nicht etwa das Böse, sondern ein fast friedliches Miteinander von Tieren und Menschen. Auch der linke Innenflügel, der Garten Eden, zeigt zumindest teilweise ein friedvoll harmonisches Bild. Es stellt die Erschaffung Evas dar, wobei die drei Personen, Adam, Eva und Gottvater, durch Berührungen miteinander verbunden sind. Die verführerische Schlange ist zwar sichtbar, aber weit entfernt. Dennoch: Hier deutet sich bereits das Böse an: Aus dem Teich kommen unheimliche Lebewesen, und der schmutzige Tümpel unten signalisiert mit seinen hässlichen Kreaturen die Anwesenheit des Übels.


Und das wird auf dem rechten Innenflügel gerächt und bestraft. Die musikalische Hölle ist die erschreckende Darstellung der Höllenqualen, die der Sünder nun zu erdulden hat. Musikalisch deshalb, weil sich die Folter und die Betstrafung vorwiegend mit Musikinstrumenten vollziehen.

 

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