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WISSEN ›› Biographie von Gustave Courbet
Biographie

Biographie von Gustave Courbet

Das Maedchen mit den Moewen von Gustave CourbetZeit seines Lebens war Gustave Courbet (1819 – 1877) ein Rebell. Er wandte sich gegen die Obrigkeit und gegen die damals vorherrschenden Thesen in der Kunst. Für ihn galten die überkommenen und traditionellen Anschauungen der Akademie nicht viel. Kunst hatte für ihn stattdessen viel mit der Selbstbehauptung der jeweiligen Persönlichkeit zu tun. Courbet ist heute vor allem bekannt für seine Porträts und die Landschaftsmalereien, die schonungslos die brutale Wirklichkeit zeigen.


Gustave Courbet – frühe Bilder mit bereits großem Können

Kurzzeitig studierte Courbet in Besançon und Paris, bevor er sich dazu entschloss, sich das notwendige Wissen autodidaktisch anzueignen. Nach einigen romantisierenden Malereien gelang es ihm, 1843 das Bild Courbet mit schwarzem Hund im Pariser Salon auszustellen. Für sechs Jahre sollte es das einzige bleiben, das dort auf Anerkennung stieß. In diesem frühen Gemälde zeigt sich bereits meisterhaft seine Ausdrucksstärke, die dank seiner sehr genauen Beobachtungsgabe und der großen Liebe zum Detail auch in späteren Werken vorkommt. War dieses Bild noch einigermaßen im Sinn der akademischen Tradition gemalt, wandte er sich mit dem Nachmittag in Ornans (1849) vollkommen dagegen.


Die drei Personen am Tisch sind jede mit etwas anderem beschäftigt – eine schläft sogar. Und dass Courbet die Dreistigkeit besessen hatte, eine von ihnen nur in der Rückansicht zu zeigen, erschien geradewegs als Affront. Da aber mittlerweile die kritische und auf Traditionen bedachte Auswahlkommission nicht mehr existierte, konnte Courbet dieses Gemälde im Salon zeigen. Die französische Öffentlichkeit blieb indessen mehr als skeptisch. Und daran sollte sich bis zu Courbets Tod auch nichts ändern. Im selben Jahr provozierte er erneut, und zwar mit dem Begräbnis von Ornans. Dabei zog er sogar die sakrale Feierlichkeit ins Lächerliche, indem er die anwesenden Personen als eher unbeteiligt darstellte. Der Geistliche und die Sargträger spulen die Rituale ohne innere Beteiligung ab, die Trauergemeinde macht sogar einen gelangweilten oder gespannt-neugierigen Eindruck.


Courbet versuchte zu gefallen, indem er 1852 das Dorfmädchen malte – vergebens, denn diesmal war es die offenkundige Sentimentalität, die der Öffentlichkeit missfiel. Daraufhin blieb der Maler bei seiner oft freizügigen Malweise, die mit kräftigen Pinselstrichen wohl auch bewusst schockieren sollte. Während die Franzosen diesen Stil ablehnten, war Courbet in Deutschland äußerst populär. Vor allem in Frankfurt und München konnte er erfolgreich ausstellen. 1869 erhielt er sogar einen eigenen Saal im Münchner Glaspalast. Allerdings ist auch zu bedenken, dass er allmählich seinen Stil ein wenig veränderte. Die Bildinhalte schockierten zwar nach wie vor, aber der vielfach brutal wirkende dicke Farbauftrag in düsteren Nuancen wich allmählich helleren Farben und einer weicheren Pinselführung.


Courbet – Landschaftsbilder gegen die Konventionen

Fischerboote am Strand von Deauville von Gustave CourbetNach und nach wandte er sich (auch) vermeintlich gefälligeren Themen zu. Landschaften und vor allem Tierdarstellungen prägen das Werk der Jahre ab etwa 1860. In dem Gemälde Kämpfende Hirsche etwa und anderen Bildern mit Wild zeigte er die Tiere weder als prächtige und begehrenswerte Jagdbeute noch als dekorative Elemente zur Zierde der Landschaft. Vielmehr sieht der Betrachter sie schlicht und einfach in ihrer natürlichen Umgebung – wieder ein Affront gegen die traditionellen Anschauungen. Auch Courbets Meerbilder entsprachen nicht dem allgemeinen Geschmack. Er zeigte das Wasser nicht lieblich oder gar romantisch, sondern als Bedrohung. Die zerstörerische Kraft des Meeres stellte er mit – verglichen zu den Impressionisten – dunklen, schweren Farben dar. Auch die von dort bekannte Leichtigkeit des Farbauftrags ist in Courbets Bildern nicht zu finden.


Courbet – politisches Engagement

Gustave Courbet konnte mit dem in Frankreich herrschenden Second Empire nichts anfangen. 1870 beteiligte er sich sogar aktiv an dessen Sturz. Da er damals Präsident der Künstlervereinigung war, machte er den Vorschlag, die fast als Heiligtum erachtete Vendôme-Säule abreißen zu lassen. Da sie ein Jahr später tatsächlich fiel, machte man ihn dafür mitverantwortlich und stellte ihn vor die Wahl, die Kosten für den Wiederaufbau zu tragen oder in Schuldhaft zu gehen. Seine Entscheidung: Er floh in die Schweiz, wo er bis zu seinem Tod blieb.


 

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