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WISSEN ›› Biographie von Georges de la Tour
Biographie

Biographie von Georges de la Tour

Magdalena mit der Öllampe von Georges de la TourGeorges de la Tour war ein französischer Maler des Barock der aus dem Nordosten von Frankreich stammt. Georges de la Tour malte vorwiegend Historienbilder und Genredarstellungen und ist berühmt für seine Nachtstücke, die von Kerzen erleuchtet werden. Seine dargestellten Personen besitzen eine besondere Magie von und psychologische Durchdrungenheit von Mimik und Gestik. Seine Gemälde bestechen durch ihre Einfachheit und ihre wenig geometrische Formen. Georges de la Tour hat einige der stillsten und leuchtendsten Bilder gemalt hat, welche die abendländische Kunstgeschichte kennt.


Georges de la Tour war bekannt als ein unangenehmer Zeitgenosse. Er war ein arroganter Starrkopf, sehr aufbrausend und dünkelhaft. Durch seine große Anzahl an Hunden, die er hielt, hatte er sich bei dem „Volk“ verhasst gemacht. Die Bewohner des Städtchens Lunéville zeigten Georges de la Tour beim Herzog an. Lunéville ist eine Gemeinde im französischen Département Meurthe-et-Moselle der Region Lothringen. Aber nicht nur der Hunde wegen gab es Ärger, sondern Georges de la Tour wurde auch mehrfach wegen seinen Schlägereinen angezeigt. Einen Knecht soll er sogar so heftig geschlagen haben, dass die Affäre mit einer größeren Geldsumme bereinigen musste. Einen Armeesergeanten prügelte Georges de la Tour sogar krankenhausreif.


Im Jahre 1618 heiratete Georges de la Tour die Tochter eines Finanzverwalters des Herzogs von Lothringen. Er kommt bald zu Wohlstand und unterhält eine Werkstatt mit mehreren Gehilfen. Herzog Heinrich II. v. Lothringen kauft 1623 Georges de la Tour ein Gemälde vom heiligen Petrus ab. Als offizieller Maler von Ludwigs XIII. wurde Georges de la Tour in einer Urkunde aus dem Jahr 1639 erwähnt.


Sein Gemälde „Der Falschspieler mit dem Karo Ass“ ist vermutlich 1620 entstanden. Im 17. Jahrhundert war das Glücksspiel in Frankreich verboten, wurde aber geduldet. Für die Adligen gehörte das Glücksspiel zum „gutenTon“ weil es den Zugang in die besten Kreise verschaffte. Auf dem Gemälde lässt sich nicht erkennen, welches Kartenspiel eigentlich gespielt wird. Es kann von daher nur vermutet werden, dass es sich hierbei um siebzehn und vier handelt. Da es leider keine Selbstporträts von Georges de la Tour gibt, wird angenommen oder vermutet, dass der Falschspieler Georges de la Tour selbst ist.


Der Drehleierspieler von Georges de la TourNoch ein weiteres Werk, das vermutlich zwischen 1630 und 1639 entstand, ist das Gemälde „Die Wahrsagerin“. Ein junger Mann ist umringt von mehreren Frauen, vermutlich Zigeunerinnen. Sie bietet ihm an aus seiner Hand zu lesen, redet auf ihn ein und lenkt ihn somit ab. Die Anspannung der Frauen ist deutlich spürbar. Sie wollen und dürfen sich bei dem Diebstahl natürlich nicht erwischen lassen. Da die Zigeuner eine rechtlose Gruppe waren, wurden diese bei Vergehen damals ohne Prozess mit öffentlichen Auspeitschungen bestraft.


In seiner letzten Schaffensphase hatte Georges de la Tour nur noch Nachtbilder gemalt. Die Anzahl seines Gesamtwerkes an Bildern wird auf cirka 400-500 geschätzt. Dies ist aber jedoch weder bewiesen noch widerlegt worden. Die Bilder von de la Tour hingen in den Privatsammlungen Richelieus, bei den Marschällen von La Ferté und des Finanzministers Ludwigs XIII. Sie zogen ihren Weg durch Europa und London. Einer seiner Söhne wurde 1670 in den Adelsstand erhoben, machte aber seinen Einfluss nicht geltend, um seinem Vater ein Gedächtnis zu setzen. 1652 wird Georges de la Tour mit seiner Frau von einer Epidemie dahingerafft.


Georges de la Tour ist sehr lange Zeit in Vergessen geraten. Die Berliner Gemäldegalerie kaufte ein Gemälde von Georges de la Tour das sich in deren Privatbesitz befand. Es handelt sich dabei um eine „Essendes Bauernpaar“ für das die Galerie fast zwei Millionen Mark gezahlt hat. Seine Werke wurden erst im 20. Jahrhundert wiederentdeckt. Und ein weiteres Gemälde befand sich im Besitz des Malteserordens und wurde vom Louvre nach einem öffentlichen Spendenaufruf im Jahre 1988 angekauft. Georges de la Tour Malerei hatte sich nach seiner Wiederentdeckung in ein Heiligtum der französischen Nationalkultur verwandelt. Die De LaTours Bilder passten leider nicht in den Rahmen des französischen Klassizismus.


 

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