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WISSEN ›› Biographie von Franz von Stuck
Biographie

Biographie von Franz von Stuck

Sünde von Franz von StuckFranz Stuck erhielt den persönlichen Adelsstand und konnte sich von da an Franz von Stuck nenne. Er war ein deutscher Maler und Bildhauer. Er malte gern nackte weibliche und auch männliche Körper und traf damit auf eine starke Rezeption angesichts der biederen Moralvorstellungen seiner Zeit.


Bereits im Jahre 1869 entstanden die ersten Karikaturen von Dorfbewohnern. Franz von Stuck besuchte von 1871 bis 1881 die Kunstgewerbeschule in München. Von 1881 -1885 studierte er in München an der königlichen Akademie der bildenden Künste. Dort gründete er mit Wilhelm Trübner die „Münchner Sezession“. Dies war eine Vereinigung bildender Künstler um sich gegen Bevormundung durch den staatlichen Kunstbetrieb und konservative Ausstellungspolitik zu wehren. Für den Verlag Gerlach und Schenk illustrierte Franz von Stuck mehrere Bücher. Auch für den Schokoladenhersteller Stollwerk entwarf er Sammelbilder u.a. die Serie „Die Musen“. Von 1887-1892 arbeitet Stuck als Karikaturist für eine Münchener Zeitung.


Franz von Stuck beteiligte sich an der Ausstellung im Münchner Glaspalast mit seinem Werk „Wächter des Paradieses“ und wurde mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Eine weitere Medaille erhielt er auf der Weltausstellung in Chicago. Schon früh wurde Stuck von dem bedeutendsten bildenden Künstler des 19. Jahrhunderts in Europa beeinflusst, von Arnold Böckling. Neben anderen Malern wie Franz von Lenbach und Friedrich August von Kaulbach zählte auch Stuck zu den "Münchener Malerfürsten". Franz von Stuck unterrichtete als Professor an der Akademie in München. Zu seinen Schülern zählten u.a. Wassily Kandinsky, Paul Klee und Josef Hengge.


Sein Gemälde „Die Sünde“ veröffentlichte Stuck 1883. Vor allem die Kulissenhaftigkeit der Bildkomposition fällt dem Betrachter auf. Das Gesicht in rätselhaftes Halbdunkel getaucht, bleibt der Oberkörper bis auf die hervorgehobene Fläche ohne Kontur. Für die Kirche wurde dieses Gemälde mit Eva und der Sündhaftigkeit der Frau verbunden. Dieses Gemälde „Die Sünde“ ist ein Lehrstück für rhetorische Raffinesse und die Skrupellosigkeit der kirchlichen Macht, die sich des menschlichen Sexualtriebs bedient um ihren Einfluss zu festigen.


Im März 1897 heiratet Stuck die Witwe des Münchner Arztes Julius Lindpaintner. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits eine uneheliche Tochter mit der Bäckermeistertochter Anna Maria Brandmaier. Im Jahre 1898 lässt sich Franz von Stuck eine Villa von dem Bauunternehmen Heilmann & Littmann nach seinen eigenen Entwürfen errichten. Selbst geschaffene Möbel, die Auswahl an Gemälden und Plastiken gehen dabei auf Stucks Konzept zurück, wie die gesamte Inneneinrichtung. Für die auf der Pariser Weltausstellung gezeigten Möbel Stucks bekam er 1900 die Goldmedaille. Stuck war in Moskau auf der gesamtdeutschen Ausstellung vertreten und hatte großen Erfolg. Seit seinen Ausstellungen die er im Jahr1890 hatte, war er in Petersburg bekannt.

Salome von Franz von Stuck


Kurz vor seinem Tod wurde er für diese Leistung mit dem Ehrendoktortitel der Technischen Universität München ausgezeichnet. Nach dreizehnjähriger Planungs-, Bau- und Restaurierungstätigkeit konnte die Villa Stuck im Jahr 2005 wieder eröffnet werden. Sie ist heute ein Museum.


1906 wurde Franz von Stuck mit dem Verdienstorden der bayerischen Krone durch Prinzregent Luitpold von Bayern ausgezeichnet und in den Adelsstand erhoben. Im gleichen Jahr war er Gründungsmitglied des deutschen Monistenbundes. Dieser Bund trat für die Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse und für die Einheit von Natur und Geist ein. In diesem Jahr malt er auch sein Werk „Salome“. In Venedig wird Franz von Stuck auf der internationalen Kunstausstellung von der italienischen Kritik gefeiert. Er bekam einen eigenen Saal und war erfolgreicher als in Deutschland. Im Jahr 1919, während der Münchner Räterepublik geriet Franz von Stuck mit anderen Prominenten für kurze Zeit in Geiselhaft.


Im Laufe seines Lebens erschuf Franz von Stuck viele Plastiken, Gemälde, Zeichnungen und Grafiken. Während er am Anfang mit hellen Farben und weniger Kontrast malte, stand später der Kontrast mit dunklen, glühenden Tönen im Vordergrund. Dekorativ und flächig gestaltete der Künstler des Jugendstils seinen Bildaufbau. Als Bindeglied zwischen der Kunst des 19. Jahrhunderts und der Moderne kann der Stil von Franz von Stuck angesehen werden. Franz von Stuck verstarb 1928 in München. Die Trauerfeier und die Einäscherung fanden auf dem Nordfriedhof statt. Seine Tochter wird als Alleinerbin eingesetzt und sollte seiner Frau eine Leibrente zahlen.


 

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