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WISSEN ›› Biographie von Francisco de Goya
Biographie

Biographie von Francisco de Goya

Der Koloss von Francisco GoyaFrancisco de Goya (1746 - 1828) konnte zwar bereits in recht jungen Jahren zum spanischen Hofmaler bei Karl III. und später bei Karl IV. aufsteigen und belieferte auch die königliche Teppichmanufaktur mit Entwürfen. Aber zugleich stellte er sich offen gegen die Obrigkeit. Anlass dafür war in erster Linie seine Auffassung von Kunst und ihrer Darstellung, die sich der öffentlichen Meinung – vertreten durch die spanische Academia San Fernando – deutlich widersetzte. Zeit seines Lebens gelang es Goya nicht, auch nur ein einziges seiner Bilder dort auszustellen. Zudem gab es zwischen den einzelnen Hofmalern große Rivalitäten, weil sie sich gegenseitig die Reputation neideten und zugleich auch außerhalb um Aufträge zu kämpfen hatten.


Goya behandelte in seinen Bildern religiöse Themen wie etwa in den Fresken für Kirchen, malte daneben Porträts aus dem Hochadel und stellte insbesondere auf seinen Entwürfen für die Teppichmanufaktur eher volkstümliche Szenen dar. Hinzu kommt ein umfangreiches grafisches Werk, mit dem er sich besonders in den 1790er Jahren beschäftigte. Hier wählte er sehr derbe, ja sogar brutale Themen und stellte etwa die Gräuel des Kriegs drastisch dar. Furore gemacht hat das Gemälde Die nackte Maja, das aufgrund seiner Freizügigkeit die Gemüter erregte.


Francisco Goya – Hinwendung zum Realismus

Voraussetzung für Goyas künstlerische Laufbahn war die Lehrzeit in Saragossa bei dem Barockmaler José Luzán, der naturgemäß seine ersten Arbeiten prägte. Aber bereits die Entwürfe für die Teppichmanufakturen zeigen deutlich eine Abkehr vom höfisch orientierten Rokoko. Denn die Szenen vom gemeinen Volk und seinen Amüsements widersprechen vollkommen dem zierlich-vornehmen Treiben bei Hof, wie es noch in dieser Kunstform dargestellt ist. Auch die Porträts der königlichen Familie zeigen die abgebildeten Personen nicht etwa künstlerisch überhöht und dem damaligen Geschmack entsprechend. Vielmehr erwecken in dem Bild Die Familie Karls IV. aus dem Jahr 1780 vor allem der Herrscher und seine Gemahlin den Eindruck, als seien sie ganz gewöhnliche Menschen. Ob beide tatsächlich so und nicht anders ausgesehen haben, mag dahingestellt sein. Tatsache ist jedoch, dass Goya bei diesen wie auch seinen weiteren Bildern als subjektiver Beobachter der Szene gelten will. Und das wiederum deutet bei allen vordergründigen Widersprüchen auf eine realistische Darstellungsweise hin.


Francisco Goya – weltberühmte Maja-Bilder

In den Jahren 1800 bis 1803 entstanden die beiden Gemälde Die nackte Maja und Die bekleidete Maja. Vor allem das erste Bild erregte verständlicherweise Aufsehen und regelrechte Empörung. Die Darstellung nackter Menschen widersprach ohnehin der Vorstellung zumindest der Kirche. Hinzu kommt, dass dieses Aktbild erstmals sogar das Schamhaar zeigt. Goya musste sich 1815 vor der Inquisition verantworten, die den Namen des Auftraggebers herausfinden wollte. Ob der Maler ihn preisgegeben hat, ist nicht bekannt. Tatsache ist indessen, dass er in der Folgezeit nicht mehr königlicher Hofmaler war.


Die Maja und die Vermummten von Francisco GoyaEntgegen der damaligen Übersetzung war mit Maja kein bestimmter Name verbunden; vielmehr steht der Begriff im Spanischen allgemein für eine schöne Frau. Dennoch muss es ein Modell gegeben haben, über dessen Namen allerdings bis heute spekuliert wird. Die beiden Bilder Die bekleidete Maja und Die nackte Maja waren ursprünglich so konzipiert, dass sie eine Einheit bildeten: Sie waren durch ein Scharnier miteinander verbunden. Dadurch ließ sich die anstößige Variante durch die andere Version bedecken.


Goya – Rückzug nach Bordeaux

Die widrigen politischen Umstände im Spanien zu Goyas Zeit sorgten zwar dafür, dass er mit der erneuten Einsetzung der Bourbonen seinen Titel als Hofmaler wiedererlangte. Dennoch kam es immer wieder zu Unruhen und kriegerischen Auseinandersetzungen. Zudem war die Situation für den Maler auch deshalb schwierig, weil er speziell in seinen Radierungen auch die Missstände in der Kirche anprangerte. Darüber hinaus verkehrte er auch in liberalen Kreisen, was sein Ansehen bei der Obrigkeit zusätzlich schwächte.


In seinem Landhaus bemalte Francisco de Goya von 1819 bis 1823 die Wände mit den berühmten Pinturas Negras, die ein beredtes Zeugnis seiner damaligen Empfindungen und seiner Sicht der allgemeinen Lebensumstände seiner Zeit sind. Möglichen Verfolgungen entfloh er schließlich nach Bordeaux, wo als sein vermutlich letztes Gemälde im Jahr 1827 Das Milchmädchen von Bordeaux schuf. Diese beinahe ätherische Darstellung des jungen Mädchens zeigt, dass der Künstler wohl kurz vor seinem Tod doch noch seinen inneren Frieden gefunden hat. Goya eckte mit seiner Kunstauffassung zwar vielfach an, wobei auch seine Vorstellungen von Kirche und dem Leben insgesamt nicht dem allgemeinen Gedankengut entsprachen. Sein vielfach drastischer Malstil darf indessen als Vorbereitung auf den Realismus des 19.Jahrhunderts gelten.


 

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