Bild030 29 30 95 50
Bild30 TAGE RÜCKGABERECHT
BildKAUF AUF RECHNUNG
Mein Konto
Anmelden
Bild
Bild
Bild
Mein Warenkorb
0 x Artikel: 0,00 €
WISSEN ›› Biographie von Fra Angelico
Biographie

Biographie von Fra Angelico

Leichnam Christi von Fra AngelicoÜber die Kindheit und die Herkunft des späteren Fra Angelico sind kaum Fakten bekannt. Geboren wurde er als Guido di Pietro im ausgehenden 14. Jahrhundert in der Nähe von Florenz und starb 1455 in Rom. Er prägte mit seinem großen malerischen Können ganz entscheidend die Frührenaissance. Auch sein Name ist nicht einheitlich. Als Ordensbruder hieß er Fra Giovanni da Fiesole, wobei dieser letzte Zusatz lediglich die Stadt bezeichnet, in der er das Gelübde ablegte.


Noch zu Lebzeiten erhielt er den Beinamen Il Beato, der Selige also, dem schon bald das ehrenvolle Il Angelico, der Engelsgleiche, folgte. Und dieser Name ist bis heute geblieben. Der Maler verdankt ihn seiner meisterhaften und großartigen Darstellung christlicher Motive. Entsprechend gilt er bis heute als der Schutzpatron der Maler in diesem Bereich. Im Oktober 1417 trat er einer Bruderschaft bei, was die frühesten überlieferten Dokumente aus seinem Leben belegen. Sechs Jahre später wurde er dann Dominikanermönch.


Frau Angelico – nur wenige erhaltene Bilder

Begonnen hat Frau Angelico seine künstlerische Laufbahn als Buchmaler. Die Namen seiner Ausbilder lassen sich indessen nicht eindeutig ermitteln. Bereits vor seinem Beitritt zu einer christlichen Bruderschaft tat sich Frau Angelico als Maler hervor. Davon zeugen zumindest Abrechnungsbelege. Die frühen Werke sind nicht mehr erhalten. Das trifft ebenso auf Altarbilder und einen Lettner für die florentinische Kartäuserkirche zu. Und selbst die Kirchenfresken in der Kirche des Dominikanerkonvents in Cortona, wo er ab 1408 zehn Jahre verbrachte, gibt es nicht mehr. Dagegen zeugen noch heute prächtige Gemälde in den Kreuzgängen und in den Zellen des Klosters San Marco von seinem künstlerisch hochstehenden Schaffen. Die gesamte Anlage ist heute als Museum eingerichtet.


Fra Angelico – Die Verkündigung als sein bedeutendstes Bild

Wie so viele andere Tatsachen ist auch das genaue Entstehungsjahr des wohl berühmtesten Gemäldes von Fra Angelico nicht bekannt. Vermutlich malte er die große Altartafel in den Jahren 1432 bis 1433. Sie ist wahrscheinlich das letzte von zahlreichen Bildern zum Thema, das er in der heute bekannten Art vervollkommnete. Die Verkündigung gilt aus gutem Grund als sein Meisterwerk, das bis heute nichts von seiner Einzigartigkeit verloren hat. Es hängt heute im Museo Diocesano von Cortona.

Krönung der Jungfrau Maria von Fra Angelico

Fra Angelico greift mit der Thematik einen Inhalt auf, der seit dem 12. Jahrhundert die Christenheit mehr und mehr bewegte. Der Marienverehrung kam und kommt ohnehin eine große Bedeutung zu. Die Verkündigung stellt dabei einen ganz besonderen Faktor in der christlichen Heilsgeschichte dar; und zahllose Maler haben dieses Ereignis dargestellt. Anders als die meisten von ihnen zeigt Fra Angelico die beiden Hauptpersonen, Maria und den Engel, auf einer Ebene und als gleichwertige Personen. Sonst erscheint Gabriel vielfach fast wie eine Rachegestalt, zumindest aber bedrohlich. Hier dagegen begegnen sich beide auf Augenhöhe – der Engel beugt sich sogar zu der sitzenden Maria hinab.


Zugleich ist die Verbindung zu Gottvater hergestellt: Der Engel weist mit der einen Hand nach oben, wo Gott zwischen zwei Arkadenbögen abgebildet ist, mit der anderen auf Maria. Und noch ein Aspekt der Verbindung wichtiger Elemente der biblischen Geschichte fällt auf.  Links oben auf dem Altarbild sind Adam und Eva zu sehen, wie sie das Paradies verlassen. Die Verkündigung, also der Beginn der Menschwerdung Jesu, ist somit als die Vollendung des göttlichen Heilsplans zu verstehen. Auch die gesamte Komposition des Gemäldes strahlt Harmonie und Ruhe aus. Dies erreicht Fra Angelico mit der Gesamtkompostion. Die Verkündigung ist wie ein gleichschenkliges Dreieck aufgebaut, von dem Maria und der Engel die Seiten bilden – in der Spitze thront Gottvater.


Die in der Renaissance völlig neu entstandene perspektivische Malerei weiß Fra Angelico in seinem Gemälde hervorragend aufzuzeigen. Die Arkaden sind so angeordnet, dass sie den Eindruck einer Loggia vermitteln. Zugleich verwendet der Meister viele Elemente des Mittelalters, so etwa die reiche Ausschmückung mit Gold.


 

HANDGEMALT24.DE
Über uns
Ihre Vorteile
Kontakt
Kundenmeinungen
Unsere Qualität
Foto als Gemälde
Preise
Ölgemälde Alter Meister
KUNDENSERVICE
Kontakt
Rückrufservice
Hilfe/ Faq
HÄUFIGE FRAGEN
Ölgemälde
Bestellung/ Versand
Zahlungsarten
Rücksendung
Sicherheit
Mein Konto
RECHTLICHES
AGB
Datenschutz
Impressum
Widerrufsrecht
INTERNATIONAL
© 2017 HANDGEMALT24.DE  |  Alle Rechte vorbehalten.