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WISSEN ›› Biographie von Edouard Manet
Biographie

Biographie von Edouard Manet

Der Balkon von Edouard ManetDer französische Maler Edouard Manet steht für die moderne Malerei, deren Wegbereiter er gewesen ist. Mit seinem Onkel Edmond Édouard Fournie ging Edouard Manet zusammen mit seinem Bruder häufig in den Louvre, um die dortigen Kunstwerke zu besichtigen. Schließlich war es auch Manets Onkel, der das Zeichentalent seines Neffen entdeckte und ihm fakultativen Zeichenunterricht am Collège Rollin bezahlte. In dieser Zeit kopierte er erste Zeichnungen nach alten Meisten im Louvre und zeichnete in der freien Natur und bei Ausflügen.


Seine Ausbildung zum Maler nahm Manet bei dem Künstler Thomas Couture auf, der mit dem Gemälde „Die Römer der Verfallszeit“ einen großen Erfolg feierte. Schon bald kritisierte Manet die Lehrmethoden von Couture und besuchte zusätzlich die Acadèmie Suisse, um frei von Konventionen arbeiten zu können.


Der Salon de Paris stellte für bildende Künstler eine wichtige Möglichkeit dar, Anerkennung, Beachtung und Käufer zu finden. Manet wählte für die Ausstellung das Gemälde „Der Absinthtrinker", welches jedoch von der Jury abgelehnt wurde. Zwei Jahre später reichte Manet bei der Jury zwei weitere Bilder ein. „Der spanische Sänger“ und „Das Bildnis der Eltern“ wurden diesmal von der Jury angenommen. Aufgrund der ehrenvollen Erwähnung durch den Salon de Paris zu einem seiner Werke scharrten sich schon bald eine Menge junger Künstler um ihn.


Zu ihnen gehörten u.a. der Schriftsteller Charles Baudelaire, Alphonse Legros und auch Èdmond Duranty mit dem Manet eine lebenslange Freundschaft verband. In den kommenden Jahren stieß Manet im Salon auf immer größere Ablehnung. Sein Bild „Das Frühstück im Grünen“ wurde zurückgewiesen und „Olympia“ sorgte für einen großen Skandal. Erst 1882 wurde er für sein Bildnis M. Henri Rochefor, im Salon de Paris mit der Medaille zweiter Klasse ausgezeichnet. Im gleichen Jahr wurde Manet mit der ranghöchsten Ehre Frankreichs, zum Ritter der Ehrenlegion ernannt.


Manet verließ Paris nur sehr selten und ungern. Er lebte nicht zurückgezogen, sondern besuchte regelmäßig Restaurants und Cafés in seiner Heimatstadt. In diesen traf er sich mit Schriftstellern, Politiker und progressiven Malern. Zu den Künstlerlokalen zählte das Café Guerbois, Café de Bade und das Café Tortoni. In seinem Werk „Musik im Tuileriengarten“ stellt sich Manet zusammen mit anderen Malern, Schriftstellern und Komponisten als bürgerliche Gesellschaft dar. Dieses Gruppenporträt gehört zu Mantes frühsten Werken. Manet gründete u.a. mit Fantin-Latou, Augustin Théodule Ribot und Alphonse Legros die Künstlervereinigung Societé des Aquafortistes. Diese Vereinigung hatte sich der Förderung der Radierkunst verschrieben und Manet fertigte zahlreiche Radierungen von seinen eigenen Gemälden an.

Im Wintergarten von Edouard Manet

In Frankreich fand die spanische Malerei vor dem 19.Jahrhundert kaum Beachtung. Dies änderte sich, als spanische Kunstwerke als Beutezug aus den napoleonischen Kriegen vorübergehend in den Louvre gelangten. Inspiriert von der Spanienmode und seinem Erfolg mit seinem Werk „Der spanische Sänger“, wandte sich Manet jetzt spanischen Motiven zu. Modelle fand er in der spanischen Tänzergruppe Teatro Real. Er fertigte Einzelporträts von den Solisten an und porträtierte das spanische Ballett als Gruppe. Besonders Lola de Valence hatte es Edouard Manet angetan. Er porträtierte sie nach dem Vorbild des Porträts der “Herzogin von Alba“. Sein Freund Zacharie Astruc inspirierte die maskuline Schönheit der Lola de Valence zu einer Serenade. Manet zeichnete dazu eine Lithographie für den Umschlag.


Edouard Manet hat in seiner 20-jährigen Schaffenszeit rund 400 Werke gemalt. Seine Werke sind auf der ganzen Welt verteilt. Nach fast 30 Jahren wurde in Paris im Jahr 2011 dem Maler Manet wieder eine Gesamtschau gewidmet.  Mehr als 150 seiner Werke konnten zusammengetragen werden. Unter ihnen auch Meisterwerke wie „Tote Torero“ und „Der Junge mit dem Schwert“.  Bei Auktionen erzielen Manets Werke besonders bei Kunstliebhabern zweistellige Millionenbeträge. Bei einer Versteigerung im Londoner Auktionshaus Sotheby’s wurde für eines seiner Selbstporträts die bisher höchste Rekordsumme von 22,4 Millionen britische Pfund gezahlt.


Edouard Manet starb 1883 in Paris an einer unbehandelten Syphilis und Rheuma. Bestattet wurde er auf dem Cimetière de Passy. Er wurde gerade mal 51 Jahre alt. Erst nach seinem Tod wurde die öffentliche Meinung zu seinen Meisterwerken positiver und seine Kunst bekam die ihm heute gebührende Anerkennung und Wertschätzung.

 

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