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WISSEN ›› Biographie von Diego Velázquez
Biographie

Biographie von Diego Velázquez

Frühstück von Diego VelazquezDiego Velazquez, der mit vollständigen Namen Diego Rodriguez de Silva y Velazquez hieß, war ein spanischer Maler des Barock. Er porträtierte zahlreiche Mitglieder der spanischen königlichen Familie Philipp IV. sowie Angehörige des Hofes und zählte zu den wichtigsten Porträtmalern seiner Zeit. Bedeutende kunsthistorische Werke wurden von Velazquez erschaffen. Seine Werke waren Vorbild für zahlreiche Maler. Sein wohl bekanntestes Werk „Las Meninas“ wurde im Jahre 1656 gefertigt.


Velázquez begann seine Lehre bei dem Maler Francisco Herrera und setzte seine Ausbildung in der Werkstatt von Francisco Pacheco fort. Während dieser Zeit bei Pacheco lernte Velázquez vor allem den Einsatz von Proportionen und Perspektiven. Während seiner Ausbildung wurde Velázquez von den Werken des Malers Caravaggios beeinflusst. Die ersten Werke nach seiner Ausbildung lassen sich in drei Kategorien unterteilen. Dies waren die Bodegón, die alltäglichen Themen im Stillleben, Porträts und religiöse Szenen umfasst. Zu diesen Werken gehören u.a. „Der Wasserläufer von Sevilla“ und das Gemälde „Vieja friendo huevos, zwei naturalistisch religiöse Bilder „Die Anbetung der Könige“ und „Die Anbetung der Hirten“ gehören ebenfalls in diese Zeit.


Zu den Förderern des Diego Velázquez zählten Juan de Fonseca, der Domherr der Kathedrale von Sevilla war und der Graf Olivares, der die Staatsgeschäfte des spanischen Hofes von Philipp IV. führte. Der junge König Philipp der IV. hatte von seinem Vater vier Hofmaler übernommen. Als Villandrando starb, der vom König besonders geschätzt wurde, hatte man Velázquez an den Hof berufen. Hier saß ihm Juan de Fonseca Porträt. Dieses Bild war der Durchbruch für Velázquez, den König porträtieren zu können. Aufgrund dieses Porträts wurde Diego Velázquez zum Hofmaler ernannt. Der spätere englische König Charles I. ließ sich ebenfalls von Velázquez porträtieren. Leider existiert dieses Bild nicht mehr. Bei einem Malwettbewerb den König Philipp IV. veranlasste, ging eindeutig Diego Velázquez als Sieger hervor und hatte sich damit von allen vier Hofmalern die Vorrangstellung erworben. Später wurde er Hofmarschall des Königs.


Während seiner Reise nach Italien entstand seine erste Porträtstudie für sein späteres Historienbild „Der Übergabe von Breda“. Die Historienbilder „Schmiede des Vulkans“ und „Die Söhne Jacobs“ sind während seines Aufenthaltes in Italien entstanden. Hier zeigt sich deutlich der Einfluss der italienischen Maler. In der Villa Medici studierte er Kunstwerke der Antike und vermutlich entstanden dort zwei Landschaftsstudien, bevor er nach Spanien zurückkehrte.


Diego Velázquez Kinderporträts gehörten zu den schönsten Gemälden des Barocks. So ist es nicht verwunderlich das er den Thronerben, Prinz Baltasar Carlos mehrfach porträtierte. So entstanden die Werke „Prinz Baltasar Carlos zu Pferde“, „Prinz Baltasar Carlos als Jäger“ und „Prinz Baltasar Carlos und sein Zwerg“. Das närrische Gesinde am spanischen Hof gehörte ebenfalls zu beliebten Motiven des Diego Velázquez. So entstanden die Bilder von "Sebastián de Morra“ und „Hofnarr Calabazillas“, die den Spätwerken von Velázquez zugeordnet werden können. Er malte das närrische Gesindel, die vorwiegend kleinwüchsig, geistig behindert oder missgebildet waren, mit dem gleichen Feingefühl und Beobachtungsgabe wie den spanischen Hochadel. Von König Phillip IV. schuf Diego Velázquez zahlreiche Reiterporträts. Eines diente dem Bildhauer Montafles als Vorbild für eine Bronzestatue. Diese ist bis zum heutigen Tag noch auf der Plaza del Oriente in Madrid zu finden.


Bacchus von Diego Velazquez

Velázquez Malstil hat unterschiedliche Wandlungen durchgemacht. Er lernte die Einwirkung des Lichtes auf die Farben der Figuren und Gegenstände kennen und verabschiedete sich von einer kräftig, zähflüssigen, warmen Farbgebung mit bräunlichen Schatten. In seinen Schöpfungen hüllte er jetzt die Lokalfarben in einem kühlen, grauen Ton ein. Die dargestellten Motive in seinen letzten Arbeiten löste er mit leicht hingesetzten Pinselstrichen auf. Erst die Betrachtung aus größerer Entfernung ergab eine geschlossene Harmonie.


Seine Gemälde findet man auch außerhalb von Madrid. In den Gemäldegalerien in Wien, Dresden, Berlin und München kann man die Werke, vor allem Porträts, von Diego Velázquez bewundern. Diego Velázquez verstarb 1660 in Madrid und wurde in der Pfarrkirche des heiligen Johannes begraben. Diese Kirche wurde von Joseph Bonaparte niedergelegt, um einen Platz zu errichten. Über den Verbleib der Gebeine von Velázquez ist bis zum heutigen Tag nichts bekannt.


 

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