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WISSEN ›› Biographie von Corinth Lovis
Biographie

Biographie von Corinth Lovis

Morgensonne von Lovis CorinthLovis Corinth (1858 –1925) gilt zusammen mit Max Slevogt und Max Liebermann als wichtigster Vertreter des deutschen Impressionismus. Und ähnlich wie bei diesen beiden Malerkollegen zeigt sein Spätwerk deutlich expressionistische Züge. Zuweilen ordnet man Corinth sogar dem Tachismus zu, der sich erst nach dem Zweiten Weltkrieg voll entwickelte. Dabei will ein Maler seine, auch unbewussten, Empfindungen des jeweiligen Augenblicks durch Farbflecken (tache = französisch: Fleck) auf den Bildträger bringen, und  zwar ohne jegliche rationale Steuerung.


Lovis Corinth – ein von sich und seiner Kunst fast besessener Maler

Lovis Corinth bezeichnete sich selbst als Maler aus Berufung. Er habe im Verlauf seiner Entwicklung die unterschiedlichsten Berufswünsche gehabt, aber wie aus dem Nichts sei an einem Ostermorgen seine Begeisterung für das Malen entstanden. Und dieses Ziel verfolgte er kontinuierlich. Die verschiedenen Stationen seines Lebens und die Orte seines künstlerischen Schaffens wählte er nicht etwa nach seinen Neigungen und Vorlieben, sondern entschied sich jeweils nach ihrer Bedeutung für seine Kunst. So war ihm der Besuch der Königsberger Kunstakademie insofern von Nutzen, als er dort zunächst die Grundlagen der Malerei erlernte. Zudem beschäftigte er sich mit der konservativen Historienmalerei.


Um 1880 galt München als das Zentrum der Kunst schlechthin. Daher zog Corinth dorthin, studierte fleißig weitere Genres und passte seinen Malstil dem erwachenden Naturalismus an. Mit dem Bild Das Komplott von 1884 erzielte er sogar einen beachtlichen internationalen Erfolg, denn es erhielt in London eine Bronzemedaille. Allerdings hielt es Corinth immer nur kurz an einem Ort. Schon wenig später siedelte er nach Paris über, wo er sich mit weiblichen Aktstudien beschäftigte. Sein Erfolg in der französischen Metropole war indessen sehr gering, weshalb er bereits wenig später über Umwege nach Königsberg zurückkehrte, wo er seinen Vater kurz vor dessen Tod porträtierte. Dieses Gemälde fand indessen keine Zustimmung durch die dortige Akademie.


Das Bild Diogenes, das er 1890 in München malte, konnte er zwar im Glaspalast ausstellen, ohne dabei jedoch positive Kritik zu ernten. Dagegen waren seine kurz darauf gemalten Schlachthausszenen sehr beliebt. Denn sie entsprachen eher dem realistischen Geschmack von Publikum und Kunstkritikern. Etwa zeitgleich gründete er mit einigen gleichgesinnten Malern die Münchner Sezession, die sich von dem herrschenden Zeitgeist entfernte und eigene Ziele verfolgte.


Petermännchen von Lovis CorinthDie Kreuzabnahme ist Corinths erstes verkauftes Bild. Es entstand 1895. Trotz dieses Erfolgs war der Maler unzufrieden mit seiner Situation, mit der Rezeption seines Werks und auch mit der sonst doch recht erfolgreichen Umgebung in München. Die Ablehnung, auf die sein Bild Salome von 1900 in München stieß, entmutigte ihn und ließ ihn nach Berlin ziehen, das er – zu Recht oder Unrecht – als bedeutendere Kunststätte ansah. Immerhin war die zuvor verschmähte Salome in der Hauptstadt ein großer Erfolg, wie übrigens auch weitere Bilder.


Im Anschluss bekam er die ersten Aufträge für Porträts. Auch mit weiteren Bildern konnte er seinen Erfolg vergrößern – im Jahr 1901 fand die erste Ausstellung mit ausschließlich Corinths Gemälden statt, der weitere folgen sollten. In Berlin befand sich Corinth auf dem Höhepunkt seiner Malerkarriere. Dennoch verließ er die Stadt, um sich 1919 an den bayerischen Walchensee zurückzuziehen. Die Ereignisse des Ersten Weltkriegs mit seinen Schrecken und Grausamkeiten hatten ihn und sein Werk entscheidend geprägt. In den Alpen malte er vorwiegend Stillleben, Porträts und Landschaften – alle mit großem wirtschaftlichen Erfolg.


Lovis Corinth – der Stil seiner Bilder

In Corinths Ölgemälden lässt sich eine ganz deutliche Wandlung nachvollziehen. War sein Frühwerk noch von dunklen Farben bestimmt, entwickelten sich die Töne mit zunehmendem Alter hin zum Hellen, Freundlichen. Zugleich wandte er sich nach und nach von der impressionistischen Malweise ab und damit hin zur expressiven Darstellung. Zugleich wurde die Ausdruckskraft immer stärker. Selbst die scheinbar friedlichen Darstellungen aus seiner Zeit am Walchensee sind geprägt von Dramatik, die fast bis zum Theatralischen reicht.


 

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