Bild030 29 30 95 50
Bild30 TAGE RÜCKGABERECHT
BildKAUF AUF RECHNUNG
Mein Konto
Anmelden
Bild
Bild
Bild
Mein Warenkorb
0 x Artikel: 0,00 €
WISSEN ›› Biographie von Caravaggio
Biographie

Biographie von Caravaggio

Amor als Sieger von CaravaggioDer eigentliche Name des berühmten Malers lautet Michelangelo Merisi; da aber seine Eltern aus Caravaggio stammten, ist ihm dieser Name geblieben. Er lebte von 1571 bis 1610, in einer Zeit also, die noch weitgehend vom Manierismus in der Kunst geprägt war. Die Bilder Caravaggios dagegen zeichnen sich aus durch eine vorwiegend realistische Bildgestaltung, die damals völlig neu war und den Übergang zum römischen Barock markiert.


Im Gegensatz zu seinen Zeitgenossen und erst recht zu seinen Vorgängern verband Caravaggio christliche Motive mit solchen aus dem weltlichen Bereich. Das noch lange bevorzugte Schönheitsideal Raffaels etwa lehnte der Maler ab. Für ihn zählte die Wirklichkeit. Und die war in seinen Augen vielfach brutal und rücksichtslos. Daher finden sich in seinen Bildern vorwiegend solche Szenen, die den Augenblick größter Anspannung zeigen. Und während die Maler der Renaissance die perspektivische Darstellung mit der Tiefenwirkung vervollkommneten, weitete Caravaggio die Sichtweise nach vorne aus, was den Betrachter quasi mit einbezieht.


Caravaggio – seine Bilder als Resümee aus Tradition und neuen Ideen

Kennzeichnend an der Malweise Caravaggios ist, dass er bekannte Vorbilder vordergründig imitierte, zumindest in einigen Details, diese Vorlagen aber in ganz eigener Weise abwandelte. indem er auch den hehren Gestalten ein durchaus irisches, realistisches Aussehen verlieh. Vielfach spielen erotische Aspekte ihn die Darstellungsweise des Malers hinein, die bei den imitierten Vorgängern keineswegs üblich war. Caravaggios Engelsdarstellungen etwa sehen fast aus wie normale Menschen.


Als Mitarbeiter im Atelier des von Papst Clemens VII. favorisierten römischen Malers Giuseppe Cesari lernte Caravaggio den Umgang mit Früchten und Blumen, die er zunächst zu malen hatte. Zudem konnte er auch sein persönliches Auftreten dahin gehend vervollkommnen, dass er es künftig zu größerem Ansehen und mehr wirtschaftlichem Erfolg bringen würde. Und dort traf er mit dem Grotesken-Maler Prospero Orsi zusammen, der seine Stilrichtung ebenfalls prägen sollte.


Das Jahr 1595 bedeutete eine Wende in Caravaggios Leben. Denn von da an lebte er fünf Jahre lang im Palast eines einflussreichen Kardinals – der Grundstein für lukrative Auftragsarbeiten war gelegt. Eins seiner frühesten Gemälde, das Früchtekorb, stammt aus dieser Zeit, nämlich von 1595/96. Bereits hier zeigt sich, dass Caravaggio keineswegs nur das Schöne sah. Vielmehr weisen die abgebildeten Früchte bereits Verfallserscheinungen auf: Unschöne Stellen auf dem Obst und welke Blätter sind indessen erst auf den zweiten Blick sichtbar. Dieses Stillleben ist übrigens das einzige seiner Art, das er ganz ohne Personen malte.


Abendmahl in Emmaus von CaravaggioCaravaggio – ungewöhnliche Darstellung in seinen Bildern

Caravaggio wollte in seinen Ölgemälden keine idealisierte Welt abbilden, sondern das Garstige und Erschreckende des Augenblicks einfangen. Dazu bediente er sich verschiedener Techniken. So gilt er als Erfinder des sogenannten Chiaroscuro, was ihn mit stärksten Hell-/Dunkel-Kontrasten malen ließ. Bei dieser Technik ließ der Maler grelles Licht von der Seite einfallen, das bestimmte Bereiche des Bildes dramatisch hervorhob. Auf diese Weise gelang es ihm, eine Räumlichkeit und zugleich eine Lebendigkeit herzustellen, die bis dahin vollkommen unbekannt gewesen war und sehr bald Nachahmer und auch Neider finden sollte.


Die kirchlichen Auftraggeber waren indessen nicht immer einverstanden mit Caravaggios Darstellungsweise und seiner Sicht der christlichen Themen. Insbesondere das dreiteilige Werk über Matthäus stieß auf heftige Proteste. Denn Caravaggio hatte den Apostel für den Mittelteil als Bauern gemalt, noch dazu barfuß und mit übereinandergeschlagenen Beinen. Und der Engel hatte ebenfalls nichts Überirdisches. Vielmehr war er als kleiner, kecker Junge abgebildet. Dass die Kongregation mit dieser ersten Fassung nicht einverstanden war, versteht sich fast von selbst. Auch der Tod Mariens von 1605/06 durfte nicht an seinem ursprünglichen Platz als Altarbild verbleiben. Denn es hielt sich hartnäckig das Gerücht, das Modell sei eine Dirne gewesen. Andere Bilder mit kirchlichen Motiven, die ursprünglich nicht auf das offizielle Wohlwollen der Kirche stießen, fanden immerhin Aufnahme in den Privatsammlungen der Würdenträger.


 

HANDGEMALT24.DE
Über uns
Ihre Vorteile
Kontakt
Kundenmeinungen
Unsere Qualität
Foto als Gemälde
Preise
Ölgemälde Alter Meister
KUNDENSERVICE
Kontakt
Rückrufservice
Hilfe/ Faq
HÄUFIGE FRAGEN
Ölgemälde
Bestellung/ Versand
Zahlungsarten
Rücksendung
Sicherheit
Mein Konto
RECHTLICHES
AGB
Datenschutz
Impressum
Widerrufsrecht
INTERNATIONAL
© 2017 HANDGEMALT24.DE  |  Alle Rechte vorbehalten.