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WISSEN ›› Biographie von Camille Pissarro
Biographie

Biographie von Camille Pissarro

Ruhe im Wald von Pontoise von Camille PissarroJacob Abraham Camille Pissarro, wie er mit vollem Namen hieß, war einer der bedeutendsten und produktivsten Maler des Impressionismus. Er studierte unter Gustave Courbet und Jean Baptiste Camille Corot . Pissarro war der einzige Künstler, dessen Arbeiten auf allen acht Pariser Impressionisten-Ausstellungen gezeigt wurden. Camille Pissarro malte vor allem Stadtansichten und Landschaftsbilder.


Bereits im Alter von zwölf Jahren entdeckte Pissarro seine Liebe zum malen. Er wurde von seinem Zeichenlehrer und Gründer dieser Schule Auguste Savary , der ein bekannter Salonmaler war, in seiner Neigung bestärkt. Als sein Vater ihn nach Westindien zurückholte um ihn in die Geschäfte der Familie einzuführen zeigte Pissarro wenig Interesse. Viel Zeit verbrachte er am Hafen, um dort zu zeichnen. Hier lernte Pissarro den dänischen Maler Frederik Siegfried George (Fritz) Melbye kennen. 1852 ging Pissarro zusammen mit Melbye nach Venezuela und kehrte erst zwei Jahre später wieder in sein Elternhaus zurück.


Auf Drängen seines Vaters, der ihn nun bei der Malerei unterstützte, nahm Pissarro Unterricht bei Meistern der École des Beaux-Art in Paris und er wurde auch Schüler von Corot. Jedoch sagte ihm der dogmatische Ansatz nicht zu und er arbeitete lieber mit jungen Künstlern in Cafés. Eines seiner ersten Werke „Landschaft bei Montmorency“ stellte er im Salon 1859 aus, wurde aber kaum beachtet.


Mit Corot teilte Pissarro die Liebe und Leidenschaft zur Natur. So wurde Pissarro durch Corot inspiriert im Freien zu malen und die Motive nicht aus der Fantasie, sondern in ihrer einzigartigen Schönheit zu zeichnen. Pissarro verstand es die Schönheit auf die Leinwand zu bringen, ganz ohne eine Verfälschung. Er malte, was er sah, und beschloss mit einer Gruppe jüngerer Künstler weiter im realistischen Stil zu malen. 1860 fand Pissarro seinen eigenen Stil und begann sich von Corot zu lösen. Zwei seiner Bilder wurden im Salon 1863 ausgestellt und wurden lobend erwähnt.


In den Jahren 1869 und 1870 arbeitete er mit seinen Freunden Monet und Renoir zusammen. Sie malten die gleichen Motive, wobei jeder seinen eigenen Stil beibehielt. Camille Pissarro Werke zeigen die Schönheit der Natur mit all ihren Menschen.  Zu seinen Werken gehören z.B. „Die Eisenbahnbrücke bei Pontoise,“ „L'Hermitage à Pontoise“, und "Holzfäller“. Zu seinen fünf Werken die Pissarro auf seiner Impressionisten Ausstellungen zeigte, gehörte das Gemälde „Raureif“. Durch die Arbeit mit dem Spachtel entstand eine dichte, kompakte Landschaft. Durch die Schwere der Landschaft scheint die Figur von ihrer Last erdrückt zu werden.


Boulevard Montmarte von Camille PissarroWährend des deutsch-französischen Krieges floh Pissarro nach London. Fast seine gesamten Bilder musste er in Paris zurücklassen. In London wurde der Kunsthändler Paul Durand-Ruel auf Pissarro aufmerksam und kauft ihm vier seiner Bilder ab. Im Jahre 1871 heiratete er seine Geliebte Julie Vellay, die bereits mit dem dritten Kind schwanger war. Als Pissarro nach Frankreich zurückkehrte, war ein großer Teil seiner Bilder vernichtet worden. Seine Gemälde erzielten 1873 auf Auktionen einen hohen Preis, trotzdem reichten die Einnahmen nicht aus und Pissarro war Ende des Jahres mittellos. Um sich und seine Familie zu ernähren, bemalte Pissarro Rollos und Markisen. Anregungen bekam Pissarro von dem englischen Öl- und Aquarellmaler William Turner, mit dessen Bildern er erstmals in Kontakt kam. An junge Künstler gab Pissarro gern seine Vorstellungen weiter. So arbeitete er mit Paul Cézanne und später auch mit Paul Gauguin zusammen.


Der Durchbruch gelang Camille Pissarro erst im Jahre 1892 mit einer Retrospektive bei seinem Förderer Durand-Ruel. Pissarro malte in den letzten zehn Jahren seines Lebens eine Serie von Stadtbildern. In ruhigen Farben, immer bemüht Stimmung, Bewegung und Atmosphäre sichtbar zu machen und in den verschiedenen Ausführungen, fertigte er diese Stadtbilder an, wobei die Lichtverhältnisse immer variierten. Camille Pissarro malte mit hellen, leuchtenden Farben. Wie bei seinem Werk „Der Gärtner“ fing Pissarro das helle Licht eines Sommertages ein. Nicht all seine Werke erreichten diese Intensität und Frische. Die Pinselstriche wurden kürzer, bis sich die Landschaften aus kleinen Farbtupfern zusammensetzten. Camille Pissarro starb im November 1903 in Paris. Er hinterließ mehr als 2000 Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken. Nach Camille Pissarro wurde eine Rose benannt.


 

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