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WISSEN ›› Biographie von Arnold Böcklin
Biographie

Biographie von Arnold Böcklin

Selbstbildnis mit Tod von Arnold BöcklinArnold Böcklin (1827 - 1901) gilt heute als einer der bedeutendsten Vertreter des Symbolismus. Er wandte sich damit gegen die realistische Malweise, die im 19. Jahrhundert weit verbreitet war. Denn hier vermisste er die tiefe innere Beziehung des Künstlers zu seinem Werk. Auch mit den Impressionisten, die damals ebenfalls viele Anhänger hatten, konnte er nicht viel anfangen. Sie schienen ihm lediglich auf die äußere, die oberflächliche Wirkung der Gegenstände und Personen aus zu sein. Dagegen bedeutet der Symbolismus, dass dem Gemälde ein ganz besonderer Ausdruck verliehen wird, der insbesondere durch die Verwendung von Metaphern und eben Symbolen entsteht.


Die Bilder des Symbolismus erzählen keine Geschichte, vermitteln aber auch nicht lediglich die Eindrücke, wie es etwa die Impressionisten taten. Vielmehr sollen sie Zustände darstellen und vor allem den Betrachter zum Nachdenken anregen. In erster Linie ist es die Vorstellungskraft, die angesprochen wird. Dazu gibt der Maler das Geschehen aus seinem Gedächtnis heraus wieder, anstatt es – wie noch zuvor – direkt und möglichst genau auf die Leinwand zu übertragen.


Arnold Böcklin – viele Reisen zur Vervollkommnung seiner Bilder


Während seines gesamten Lebens erschien Böcklin rastlos – die zahllosen Auslandsaufenthalte, die jeweils meist nur wenige Jahre dauerten, deuten darauf hin. Allerdings fühlte er sich in den meisten Städten durchaus zuhause und war meist auch erfolgreich. Die vielen Reisen dienten in erster Linie Studienzwecken, durch die er sich das notwendige Wissen und verschiedene Techniken aneignete, die er später zur Vollendung brachte. Dabei nahm er auch stets regen Anteil am politischen und gesellschaftlichen Geschehen. Der Herbst 1848, den er in Paris verbrachte, gilt dabei als besonders einschneidendes Ereignis. Der Aufstand der Massen, die Erstürmung des Louvre und der Tuilerien und vor allem das brutale Vorgehen der Obrigkeit gegen diesen Freiheitsdrang erschütterten ihn sehr.


Dabei war er ursprünglich nur deshalb nach Paris gereist, weil er dort professionelle Aktstudien betreiben und im Freien seine Landschaftsmalerei vervollkommnen wollte. Stattdessen finden  sowohl die jubelnden Massen als auch das Grauen Niederschlag in seinen Bildern. Möglicherweise sind es diese Eindrücke, die das gesamte spätere Schaffen Böcklins prägen. Denn in den Jahren 1848 bis 1850, die er wieder in seiner Heimatstadt Basel verbrachte, entstanden erste Werke, die eine Verbindung von Visionärem und krassem Realismus darstellen. Die Mondlandschaft mit Ruine etwa stellt die Szene mit düsteren Farben und zugleich grellen Lichtern dar, wobei diese insbesondere das verfallene Bauwerk grell beleuchten.


Insel des Todes von Arnold Böcklin

Bereits während seiner Schulzeit auf einem humanistischen Gymnasium kam Böcklin mit den Mythen der Antike in Berührung. Dass er diese Themen später in Vollendung darstellen würde, war damals jedoch noch nicht abzusehen. Mit den mythologischen Gemälden wandte sich Arnold Böcklin ganz bewusst gegen die materialistische, ja sogar nihilistische Lebenshaltung seiner Zeitgenossen. Bei allen Symbolisten gehörte zudem das Thema des Todes zu den bevorzugten Abbildungen. Böcklin hatte ihn oft genug in seiner nächsten Umgebung gesehen: bei den blutigen Straßenkämpfen in Paris etwa. Auch sein Sohn starb in jungen Jahren – in München an Cholera. Solche Ereignisse verarbeitete der Maler, indem er die Brutalität, bei der Krankheit die unappetitlichen Begleiterscheinungen darstellte.


Vielfach zeigte er den Tod aber auch in Verbindung mit angedeuteter Erotik, wenn er Nymphen und Meerjungfrauen malte, die gegen die männlichen Elemente wie die Pan-Figuren, Faune und Kentauren ankämpfen. Die Grenze zu Tod und Wahnsinn ist dabei vielfach erreicht, wenn nicht sogar überschritten. Das zeigt sich beispielsweise in dem Bild Meeresstille: Eine Nixe sitzt auf einem Felsen und blickt in die Tiefe, wo ein merkwürdiges Wesen am Meeresgrund kauert. Dem Betrachter bleibt die Überlegung überlassen, warum es sich dort unten befindet. Die meisten Bilder Böcklins basieren auf persönlichen Erlebnissen, die er allerdings nicht direkt malt, sondern leicht verfremdet und weiterentwickelt zeigt. Dadurch bleibt für den Betrachter ein ausreichend großer Spielraum für eigene Überlegungen und Deutungen.


 

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