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Übersicht ››Künstler ›› Courbet, Gustave
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Courbet, Gustave

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Bilder von Gustav Courbet

Wenn Sie Gustav Courbet etwas in den Kopf gesetzt hatte, setzte er es genau so um wie er sich das vorstellte. Gustave Courbet stellte sich damals gegen das politische System und die damaligen Vorstellungen über Kunst. Für ihn galten die überkommenen und klassischen Vorstellungen der Akademie nicht viel. Kunst hatte für ihn stattdessen viel mit der Selbstbehauptung des jeweiligen Charakterszu tun. Große Beliebtheit erfährt Courbet heute aufgrund seiner detailgetreuen Wiedergabe von Individuen und Landschaften.

Courbet studierte kurzfristig in Paris, bevor er begann sich das Wissen selbst anzueignen. Im Jahr 1843 wurde das Gemälde Courbet mit schwarzem Hund im Pariser Salon präsentiert. Für sechs Jahre sollte es das einzige bleiben, das dort auf Anerkennung stieß. Dies Bild zeigt vorbildhaft seine Liebe zum Detail. Das Gemälde Nachmittag in Ornans aus dem Jahr 1849 wandte er sich gegen alle damals üblichen Denkweisen. Es werden drei Menschen präsentiert, die an einem Tisch sitzen und sich mit verschiedenen Dingen beschäftigen.

Die nebensächliche Darbietung der Menschen steht im starken Widerspruch zu der damaligen Malweise. Das Werk wurde im Pariser Salon präsentiert. Die Mehrheit der Menschen konnte sich mit dem Gemälde von Courbet jedoch nicht anfreunden. Die Abneigung gegen die Bilder von Courbet wurde bis zu seinem Ableben nicht geändert. Mit dem Bild Begräbnis von Ornans zog er wieder großen Zorn auf sich, da er die Personen der Trauergemeinde als gelangweilt und unbeteiligt präsentierte.

Im Jahr 1852 schuf Courbet das Bild Dorfmädchen. Es wurde von den Franzosen nicht sehr geschätzt. Danach malte er seine Werke wieder mit starken und kräftigen Farben. Seine Bilder waren in Frankreich nicht angesehen. In Deutschland hingegen fand seine Malweise große Anerkennung. Im Jahr 1869 durfte er seine Bilder in einem eigenen Saal im Münchener Glaspalast präsentieren. Ab 1860 malte Courbet vornehmlich Tiere und Landschaften.

In dem Ölgemälde Kämpfende Hirsche etwa und anderen Gemälden mit Wild zeigte er die Tiere weder als prächtige und begehrenswerte Jagdbeute noch als dekorative Elemente zur Zierde der Landschaft. Vielmehr sieht der Zuschauer sie schlicht und einfach in ihrer natürlichen Umgebung - wieder ein Schmähung gegen die traditionellen Vorstellungen. Courbet hatte ein Problem mit dem Second Empire in Frankreich.

1870 beteiligte er sich sogar aktiv an dessen Sturz. Da er damals Vorsitzender der Künstlervereinigung war, machte er den Vorschlag, die fast als Weihestätte erachtete Vendôme-Säule abreißen zu lassen. Da sie ein Jahr später tatsächlich fiel, machte man ihn dafür mitverantwortlich und stellte ihn vor die Wahl, die Kosten für den Wiederaufbau zu tragen oder in Schuldhaft zu gehen. Seine Entscheidung: Er floh in die Schweiz, wo er bis zu seinem Lebensende blieb.

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