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Caravaggio

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Bilder von Michelangelo

Michelangelo Merisi lautet der reale Name des berühmten Künstlers, der seinen Rufnamen von der Herkunft seiner Eltern bekam: Caravaggio. Obschon während seiner Lebzeit von 1571 bis 1610 die Kunst bis dato weitgehend von Manierismus geprägt war, bediente sich Caravaggio in seinen Werken meist wirklichkeitsnahen Abbildungen. Dies war damals noch gänzlich neuartig und bedeutete den langsamen Wandel zum römischen Barock.

Im Gegensatz zu seinen Zeitgenossen und erst recht zu seinen Antezessorn verband Caravaggio christliche Motive mit solchen aus dem weltlichen Bereich. Das noch lange präferierte Schönheitsideal Raffaels beispielsweise lehnte der Maler ab. Für ihn zählte die Wirklichkeit. Und die war in seinen Augen vielfach unmenschlich und skrupellos. Aus diesem Grund zeigen Caravaggios Gemälde oftmals Momente größter Gespanntheit.

Obwohl in der Renaissance noch die perspektivische Darstellung vervollkomment wurde und mit Tiefenwirkung gearbeitet wurde, versuchte Caravaggio den Betrachter mit einzubeziehen, indem er die Sichtweise nach vorne ausweitete.Klar zu erkennen ist in Caravaggios Gemälden, dass er bekannte Vorbilder imitiert. Diese Imitation erscheint jedoch nur vordergründig und wird in dem Moment verlassen, in dem er den imitierten Motiven ein irdisches und realistisches Aussehen verleiht.

In Caravaggios Darstellungsweise spielen vielfach auch erotische Aspekte mit ein. Diese waren und seinen Vorgängern gänzlich unüblich. Zudem sehen manche Engelsdarstellungen Caravaggios dem normalen Menschen sehr ähnlich.Caravaggio lernte früh den Umgang mit Blumen und Früchten, da er als Mitarbeiter im Atelier von Papst Clemens VII. arbeitete, der den römischen Maler Giuseppe Cesari favorisierte.

Durch die Arbeit im Atelier vervollkommnete Caravaggio sein persönliches Auftreten, das im zukünftig zu mehr wirtschaftlichem Erfolg und höherem Ansehen verhelfen sollte. Ebenso im Atelier des Papstes traf Caravaggio auf den Grotesken-Maler Prospero Orsi, der seine Stilrichtung stark prägte. Caravaggio wollte in seinen Gemälden keine idealisierte Welt abbilden, sondern das Garstige und Erschreckende des Augenblicks einfangen.

Die kirchlichen Auftraggeber waren indessen nicht immer einverstanden mit Caravaggios Darstellungsweise und seiner Sicht der christlichen Themen. Insbesondere das dreiteilige Werk über Matthäus stieß auf heftige Proteste. Denn Caravaggio hatte den Apostel für den Mittelteil als Bauern gemalt, noch dazu barfuß und mit übereinandergeschlagenen Beinen. Und der Engel hatte ebenfalls nichts Überirdisches. Vielmehr war er als kleiner, kecker Junge abgebildet.

Dass die Kongregation mit dieser ersten Fassung nicht einverstanden war, versteht sich fast von selbst. Als Altarbild musste das Bild der Tod Mariens, das 1605/06 enstand, seinen ursprünglichen Platz verlassen, da es ebenso wie das Matthäus-Werk auf Kritik stieß, indem Gerüchte kursierten, die besagten, dass das Modell eine Dirne gewesen sei. Immerhin fanden einige Werke Caravaggios, die teilweise zunächst nicht auf das kirchliche Wohlwollen gestoßen waren, die Aufnahme in private Sammlungen von hohen Würdenträgern.

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